Wieder einmal eine Beobachtung aus dem Alltag: Hier in Japan werden die frühen Morgenstunden häufig mit 25:00 (1 Uhr morgens), 26:00 (2 Uhr morgens) etc. bezeichnet. Hmmm… Ist doch irgendwie süss oder? Ich habe mich in der alten Heimat immer über folgende Situation genervt: (aus der Disco kommend um 3 Uhr morgens zum Kollegen sagend) „Wann musst du morgen früh aufstehen?“ (Antwort des Kollegen mit einem Grinsen) „Es ist doch schon morgen“ (ich genervt) „Du weisst schon was ich meine“. Eigentlich stimmt es doch, die frühen Morgenstunden gehören doch irgendwie schon zum letzten Tag. Aber aus den Beispielen unten werde ich jetzt doch nicht ganz schlau…
Heisst das jetzt jeden Dienstag von 1 bis 3 Uhr morgens (also "gefühlt" Montagnacht)... oder etwa doch am Montag morgen (also "gefühlt" Sonntagnacht).
Das gleiche Problem stellt sich hier...
Da muss ich mal jemanden im Büro fragen… Also: im Feldtest mit Locals wurde klar: beim Beispiel oben handelt es sich um den Dienstag morgen! Im Bild unten heisst das also, dass die letzte Show ganz unten am 8. Mai um 2:45 morgens beginnt.
Also ich weiss ja nicht wie’s bei Euch ist, aber meine Ehefrau ist fest davon überzeugt, dass ich zu viel vor dem Computer sitze. Falls Ihr noch was sucht um noch mehr Zeit vor Eurem Gerät zu verbringen, dann schaut doch mal bei BeFunky.com vorbei. Hier kann man seinen Bildern tolle Effekte geben! Unten meine ersten Versuche mit selbstgemachten Fotos aus Tokyo. Das bringt Spass! Ach ja, und geht mal wieder raus in die Natur!
Es gibt hier in unserem lokalen Supermarkt schwarze Wattestäbchen zu kaufen! Ehrlich gesagt dachte ich immer, dass es sich hier um eine Art Scherzartikel handelt. Aber neulich in der Warteschlange an der Kasse hab ich so eine Packung mal genauer unter die Lupe bzw. die Kamera genommen. Da steht doch tatsächlich als Verkaufsargument, dass man durch den Kontrast der schwarze Farbe besser sieht, wie dreckig die Ohren sind. Irgendwie eklig…
Anfang November waren wir für eine Woche in Hawaii. Ein Hawaii-Urlaub gehört ja bekanntlich auch zu Tokyo und Japan. Für uns war es jetzt das dritte Mal. Da wir nicht mehr so mobil sind, beschränkten wir uns auf Wakiki und das tolle Hilton Hawaiian Village. Es war der perfekte Urlaub! Ich habe aus den über 500 Fotos ein paar ausgewählt und kommentiert. Viel Spass!
Einer der meistfotografierten Berge der Welt. Der Diamondhead Krater vom Waikiki Beach aus. Die Vögel oben rechts sind Zufall. Der 70er Jahre Fotoeffekt stammt von meiner Lumix.
Blick vom Hotel auf den Wakiki Beach.
Abendliche Strandszene.
Diamond Head in Abendstimmung.
Das beste Restaurant der Welt .
Es dunkelt schon ein.
"The Duke" am Waikiki Beach.
Kein unübliches Bild.
Die Hotelanlage ist voll mit Tieren.
Neuer Apple Store in Waikiki.
Unser Tower.
Neben dem Stand gibt es in Wakiki auch schattige Wiesen.
Das Hilton Hawaiian Village ist unserer Meinung nach das beste Hotel für Familien am Wakiki Beach.
Die hoteleigene Lagune.
Paddlerin.
Nochmal bei Tag.
Bei Regen schliessen die sich ganz schnell.
Macro.
Mehr Tiere im Hotel.
Und noch mehr...
Szene am Waikiki Beach.
Beach-Bar.
Abendlicher Spaziergang.
Mit genialem Blick.
Auch dieses Mal gaben wir hier mehr als 100 Dollar aus. Diesesmal gabs als Geschenk einen Kalender.
Diese Farben!
Noch mehr Tiere.
Koi.
Schöne Enten.
Shake 'em
Von mir eingefärbt.
Von unserem Balkon. Von der Natur eingefärbt.
Dramatische Szenen.
Hibiskus.
Angel Hair Pasta. Sensationell. Mit Pinienkernen.
Grilled Chicken Salad mit exotischen Früchten.
Gelber Hibiskus. State Flower of Hawaii.
Am Wakiki Beach wird gesurft...
...gepaddelt und geheiratet...
Ausserhalb der Hotelanlagen gibt es ärmere Viertel.
Und einsame Boote.
Mit diesen Tolleys kommen die Japaner von A nach B.
Im Roundtable Pizza. ALOHA.
NY Style Deli.
Lumix Effekt.
Westlicher Budda.
Stadtverschönerung.
Das gleiche Bootshaus wie etwas weiter oben.
In der Marina von Ala Moana.
Tropics Burger in der Tropics Bar.
Macadamia Crusted Mahi Mahi an Butter-Zitronen Sauce. Der Hit!
Steak Diane: Kartoffelstock mit Beef, Pizen an Rotweinsauce!
Kürzlich mussten wir bei uns im Büro einen Erdbeben Drill durchführen. Auf dem Programm stand die komplette Evakuierung des Shin Marunouchi Buildings. Die Anweisung war auf die Druchsagen zu warten und dann zum Sammelplatz vor dem Kaiserpalast zu gehen. Ich hab natürlich alles dokumentiert, um Euch an diesem Spektakel teilhaben zu lassen.
Zuerst die Durchsage: Japanisch und dann Engrish.
Ob die im Ernstfall auch so schön den Weg weisen.
Q&A mit der Feuerwehr.
Eine Sicherheitsbeauftragte. Natürlich mit Helm!
Der Sammelplatz. Ich war zu spät.
Hauptsache HELM. By the way, das ist nicht meine Gruppe.
Neulich habe ich diese stylischen Sitz- und Tischgelegenheiten in Osaki gesehen. In den Lobbies der neuen Gebäude hier in Tokyo findet man immer wieder solche Design-Inspirationen.
Besonders schön sind sie ja nicht gerade die Häuserzeilen, die man hier so sieht. Da es weder „alte“ Gebäude noch ersichtliche Bauvorschriften gibt und irgendwie der Sinn für’s Stadtbild fehlt, erscheint das auch schwierig…
Exorbitante Bodenpreise lassen die Häuslebauer hier jeden Platz nutzen.
Bis dato ist der Suchbegriff „X-Beine“ einer der Hauptwege, wie Besucher meinen Blog im Netz finden! Naja, unten wiedermal ein Schnappschuss für alle, die nicht genug kriegen können .
Ganz in asiatischer Manier, wird ihr vom Freund die Handtasche getragen.
Jeder kennt RedBull. Taurin, Koffein, Zucker. RedBull enthält ungefähr gleich viel Koffein wie eine Tasse Kaffe. Also eigentlich in kontrollierten Mengen eher harmos. Aber Japan ist das Land der Energy Drinks schlechthin! Seit den 60er Jahren gibt es in Japan bereits Energy Drinks. Der berühmteste Drink ist Lipovitan D!
Berühmt geworden sind die Fernseh-Werbespots von Lipovitan D. Seit den 60er Jahren ist die Story immer ähnlich. Zwei befreundete Männer befinden sich auf einer Klettertour. Der eine droht abzustürzen. Die rettende Hand des Freundes ist nicht weit. Noch ein Zug und dann ist der Freund gerettet: Fight-o ippaaaatsu! (fighten, noch einmal!!!). Ziemlich amüsant wie ich finde!
Nicht zu vergessen ist auch die Zusammensetzung der japanischen Energy Drinks. Das ist nichts für schwache Herzen und empfindliche Lebern. Ein bisschen flüssiges Nikotin gefällig!? Wenn das wirklich Nikotin ist, dann sind 2.5 Marlboro Rot! Nein im Ernst. Das ist pures Gift! Die japanischen Energydrinks lassen RedBull wie Oma’s Blümchenwasser aussehen. Wie wohl Lipovitan D mit Vodka schmeckt? Don’t try this at home!
Lipovitan D. Oder mit japanischen Silben ausgedrückt: RI PO BI TA N... DE!
100ml enthalten: Von oben nach unten: Taurin 1000mg, Inocitol (?) 50mg, NIKOTIN 20mg, ..., Koffein 50mg, Vitamin B1 5mg und so weiter!
Und hier noch die beschriebenen Werbespots. Fight-ooo!!! Ippaaaaatsu!!!
Es erstaunt mich immer wieder aufs Neue, wie viele Shops es hier in Tokyo gibt. Einfach unglaublich diese Vielfalt. Die innovativsten, lustigsten und abgefahrensten Shops der Welt gibt es definitiv hier! Unten nur zwei Beispiele aus dem neu umgebauten Gotanda Bahnhof.
Monthly Sweets. Wahrscheinlich gibts hier jeden Monat was neues!
Die Tatsache, dass die japanische Sprache auf ein strenges Silbensystem beschränkt ist, treibt manchmal lustige Blüten. Die Silbe „Ci“ oder „Si“ gibt es leider nicht. Da muss die Silbe „Shi“ als nächst beste Silbe herhalten. Das Wort „City“ wird so auf völlig logische Weise zu „Shi“ シ „ti“ ティ. Shiti… Shitty.
Oben in der Mitte stehts: Shitty Bank!
Oder wie wärs mit einer Nacht im Shibuya Shitty Hotel?
Manga gibt es ja bekanntlich überall und für einfach alles in Japan! Als Einsatzgebiet von Manga habe ich jetzt das Thema Katastrophen entdeckt. Unten ein paar Beispiele, die ich in den letzten Monaten gesammelt habe. Über die Links erfahrt ihr wie immer mehr. Enjoy.
Plakat im Schaufenster einer Polizeistation. Es handelt sich um einen Anime Kinofilm, über ein Erdbeben der Stärke 8.0 in Tokyo. Offensichtlich wird der Film auch von der Polizei und der Feuerwehr unterstützt, da er die Bevölkerung auf den Ernstfall vorbereitet.
So erklingt es des öfteren natürlich im Chor von allerlei Grüppchen mit Schülern und Pfadfindern. Man sammelt für einen guten Zweck! Dabei wird freundlich gelächelt und möglichst laut geschrien. Effort ist ja bekanntlich alles in Japan. Unten Grüppchen Pfadfinder in Shibuya fotografiert.
Hey! Moment mal! Der Typ hinten links telefoniert... Naja, wenigstens hält er höflich die Hand vor den Mund beim Sprechen.
Moment mal… das ist ja Arnie. Aha, Werbung für sein Kalifornien! Anscheinend spicht das die Japaner an. Was ich nicht ganz verstehe ist, warum in diesem blauen Kasten unten rechts auf Katakana „Ariforunia“ anstatt „Kariforunia“ steht…?
Naja, Arnie kennt Japan ja sehr gut. Er hat hier jahrelang im Fernsehen für einen Energydrink geworben!
Die Gesichtsmasken werden hier in Tokyo ja bekanntlich nicht nur bei der Schweinegrippe, sondern bei jeder Erkältung zum Schutz der Mitmenschen getragen. Neulich hatten wir im Tokyu Hands in Shibuya Material gesucht, um unsere Regale erdbebensicher zu machen (nach 2 Jahren… better late than never). Da sind wir auf die Ecke im Bild unten gestossen. Neben den Gesichtsmasken gibts hier so ziemlich alles, was im Biohazard Fall notwendig ist. Wir haben uns genügend Gesichtsmasken gekauft, aber ich glaube mit dem Hazmat Suit warte ich noch.
Das grosse Allerlei der Biohazard-Vorbeugung.
Wie immer schön illustriert. Das Grugeln ist hier sehr wichtig!