Neulich habe ich in einem Laden diese Statuen/ Pokale gesehen. Die eine zeigt ein Hochzeitspaar und unten steht in Katakana “Fooebaarabu” = Forever Love. Auf der zweiten Statue sieht man eine Frau beim Putzen und unten steht schlicht “arigatou”. Das ist mein Aufruf, dass Ihr wiedermal DANKE sagt!
Forever Love
Mai 20, 2010Chromstahlhaus
Mai 18, 2010Naive Lady
Mai 16, 2010In the case of confusion
Mai 14, 2010Ich will nicht schlecht über dieses Restaurant schreiben, weil es wirklich super ist und das all-you-can-eat Lunch Buffet für 1’000 Yen keine Fragen mehr offen lässt, aber das Engrish auf den Plakaten ist einfach “köstlich”.
Fahrender Pizzaholzofen
Mai 12, 2010Was hier so alles in kleinen Bussen verkauft wird ist echt cool. Von Kaffeevans bis Tacoverkäufern gibt es allerlei. Inzwischen gibt es sogar die ein oder andere Dönerbude. Neulich entdeckten wir aber etwas, was alles bisher gesehene in den Schatten stellt. Ein Pizzaverkäufer mit einem Holzofen im Van!!! Das gibt richtig gute Pizzen! Die Details gibt es unten.
Die kleine Schraubzwinge
Mai 10, 2010Wie des öfteren hier kommentiert, finde ich es ja immer wieder lustig, wie in Japan alles (aber auch wirklich alles) mit kleinen Comics, Mangas und Männchen illustriert wird. Bei uns an der Station habe ich neulich einen Hinweis entdeckt bei dem ich mich wirklich frage, wie man auf sowas kommt. Die Illustration unten wurde freundlicherweise von JR aufgehängt und signalisiert dem aufmerksamen Leser, dass für den Durchgang durch die Station vom Zentralausgang zum Tokyu Ausgang eine Gebühr von 130 Yen erhoben wird. Das kleine traurige Männchen macht ja noch Sinn, aber was bitte soll die kleine Schraubzwinge darstellen???
Turn the volume down!
Mai 9, 2010Etwas verspätet ein Update aus der tokyoter U-Bahn. Im neusten Manner Poster geht es um Kopfhöreremissionen. Wie immer: Aus meiner Sicht sind die Sitten in den Zügen schon so gut, dass es diese Poster nun wirklich nicht braucht… aber bitte. Cool in diesem Poster ist der Typ mit den Kopfhörern: Afro und Kapuzenpulli!
Engrish
Mai 8, 2010Triple Free
Mai 6, 2010Neulich hatten wir ja schonmal das Thema “Zero”, “Off” etc. Jetzt gibt es auch noch einen Dosenkaffee namens “Triple Free” von Roots. Zuerst habe ich gedacht, dass das endlich mal ein koffeinfreier Dosenkaffee ist, aber NEIN. In Japan ist man mit den Genussmitteln ja nicht so zimperlich. Kaffee ohne Koffein? Warum das denn? (Im Starbucks zum Beispiel bekommt man koffeinfreien Kaffee, aber der muss immer erst speziell gebraut werden… Und neulich meinte eine Kollegin zu mir, dass sie glaubt, dass sie zu viel Kaffee trinkt… aber es hat sich rausgestellt, dass sie immer die koffeinfreien Nespresso Kapseln nimmt… sie scheint nicht genau zu wissen was Koffein ist…) ANYWAY
Triple Free hat keinen Zucker, keine Kalorien und kein Fett! Aber Koffein muss sein.
Nützliche Werbung
Mai 4, 2010Das kennen viele die Tokyo kennen. Anstatt Flyer werden hier Papiertaschentücher (mit integriertem Flyer) verteilt. Das führt dazu, dass man hier eigentlich nie Papiertaschentücher kaufen muss, da man immer irgendwelche nützlichen Flyer in der Tasche hat.
Was ich an Japan mag!
April 30, 2010Wir werden immer wieder gefragt, wie es denn in Japan so ist, ob es uns dort gefällt und was wir denn so gut finden. Hmmm schwer zu sagen. Am besten man kommt mal vorbei. Das haben sich neulich das Schwesterpaar Yvonne und Petra (Freundinnen aus der Schweiz) gesagt… Sie haben dann auch gleich fleissig beobachtet und ich war extrem beeindruckt, dass den beiden als Japan Newbies schon so viele Details aufgefallen sind! Die “Like”/”Dislike” Liste unten entstand auf einer 2-wöchigen Japanreise in einem Moleskin Notitzbuch. Enjoy!
Was ich an Japan mag:
- Beheizte WC Brille (die erste Berührung mit einer kalten Kloschüssel am Schiphol Airport war ein Schock!! – spätestens zu diesem Zeitpunkt habe ich realiseirt, dasss ich so gut wie zu Hause bin)
- Attention to Detail
- Hingabe im Job, unabhängig von Kioskfrau, Teppanyaki Chief oder Zen Mönch
- Ruhe inmitten von riesen Menschenmassen
- Rücksichtnahme, z.b. freiwillige Platzverschiebung in U-Bahn, damit ich und meine Schwester nebeinander sitzen konnten
- Sicherheit und Aufmerksamkeit. Da gab es doch tatsächlich einen älteren Herren, der mir “excuse me” schreiend aus der Metro gestiegen ist, um mir mein liegen gelassenes iPhone zu geben, und ihm dabei der Zug abgefahren ist
- Sauberkeit, Abfälle gibt es weder auf dem Banhofl, im Zug, auf den Strassen oder im Taxi zu sehen
- Schöne Japanerinen nach dem Weg zu fragen und bis ans Ziel begleitet zu werden
- Essen, ALLES, (ausser Penis & Co), favorites: Shabu Shabu, Green Tea Cake, Kobe Beef, Izakaya Mix, Sesame Sauce, Miso paste zum Dippen
- Essenspreise; überraschend “unteuer”, resp. super Preis- Leistunsverhältnis
- Park Hyatt Tokyo – Aussicht by Night
- Die Stimmung nach Sonnenuntergang in Tokyo’s Seitengassen
- Tokyo’s Metro System
- Körbe für Handtaschen und Jacken in Bars und Restaurants
- Hanami
- Heisse und feuchte Handtücher, die man in Restaurants vor dem Essen kriegt
- Gebärdensprache
- Verpackungen, sie laden ein, das Gekaufte zu schätzen und z.b. Essen in Massen zu geniessen
- Concierge Services (insbesondere, wenn sie Englisch sprechen)
- Shinkansen; Präzision und Information für das Besteigen des Zuges, Schnelligkeit, Ruhe, Recyling Station beim Aussteigen
- Verschlüsselte Schirmdepots
- Onsen – only opportunity to not feel underdressed
- Die japanische Vorliebe fürs Picknicken
- Mischa als enthusiastischen und vollinformierten Tourguide und Freund zu treffen
Was ich an Japan nicht so mag:
- Japanische Beine
- Zu grosse Schuhe, Schlarpen
- Kleine Räume in Hotels
- Nicht funktionierende Handy’s
- Keine rauchfreien Zonen, in allen Restaurants riechts nach Rauch, ebenso in vielen Taxis und Hotels
- Japanische Unbeholfenheit, man merkt sofort, wenn bei einer Anfrage die nächsten 15min. eine reine Geduldsprobe werden
- Kein Aussenleben in Cafés und Restaurants
- Als Ausländer ausgeschlossen werden in bestimmten Restaurants und Ryokans
- Herdenhaftigkeit
Caramel Latte
April 28, 2010Ich weiss jetzt nicht genau wie speziell das ist, aber neulich sind mir in der örtlichen Drogerie die Haartönungen aufgefallen. Reich beschmückt und kitschig wie immer… aber die Markennamen und Namen der Haarfarben sind eher speziell. Custard Brown, Classic Chocolate, Pinkbeige, Apricot Chocolat, Jewelry Pink, Sakura Creamy, Nama (roh) Caramel Latte…
Schöne Japaner
April 26, 2010Isa und ich diskutieren des öfteren das Thema “hübsche Japanerinnen”, selten reden wir über die Männer (no offence). Aber neulich in der Bahn fiel uns das Plakat unten auf. Beim japanischen Beau handelt es sich um Ichiro Suzuki. Der beste Baseball Spieler aller Zeiten!
Handlesung im Kaufhaus
April 24, 2010Coffee Wars!
April 22, 2010In Japan geht ein Gespengst um: die Deflation! Das merkt man besonders bei den Restaurantketten. Neulich hat in Meguro eine neue Kaffeekette eröffnet. Mal schauen wie lange die im Geschäft bleiben, zumal im gleichen Haus gerade Wendy’s das Handtuch geworfen hat und es in einem kleinen Radius eine Menge etablierte Konkurrenz gibt. McDonald’s und Starbucks sind je 20 Meter entfernt. Kommt dazu: Am Tag der Eröffnungs des neuen Cafes wurde mit Kaffee für nur 150 Yen aktiv vor dem Bahnhof geworben. Und dann der Schock: McDonald’s stellte kurzerhand einen Mann mit einem Plakat genau vor die Vertreterin des neuen Cafes… die Aufschrift auf dem Plakat: GRATIS KAFFEE! Na wenn das mal gut geht…
Firmenkaraoke – alle Klischees stimmen!
April 21, 2010Letzte Woche war ich gleich an zwei Karaokeparties hintereinander. Etwas das eher selten bis gar nie vorkommt. Obwohl ich ein für Europäer eher untypischer Karaoke-Fan bin, komme ich leider selten dazu. Nunja so ganz voller Vorfreude für die Parties letzte Woche war ich jetzt nicht, aber es stellte sich nicht nur als Riesenspass, sondern auch wieder als ein Fass ohne Boden für meine kulturellen Beobachtungen (die ich hier zum Besten geben möchte) heraus!
Bei der ersten Party handelte es sich um ein kleines internes Fest, mit dem wir ein erfolgreiches Projekt feiern wollten. Die Location war in Ginza und der Hammer! Ich kam mir vor wie in so einem Hip Hop Video (fehlten nur die leichtbekleideten dunkelhäutigen Girls). Die Atmosphäre war eher ungezwungen. Das Highlight war definitiv der japanische Kollege, der “Labamba” fehlerfrei und mit vollem Einsatz zum Besten gab!
Ich durfte meine Standardsongs singen (Fly me to the moon – Frank Sinatra, Copa Cabana – Barry Manilow, und ein japanisches Lied)… aber mit den englischen Songs und den Ausländern beim Karaoke in den japanischen Runden ist das so eine Sache.
Beim Karaoke muss man gewisse soziale Regeln beachten. Da hier jeder Singen will, darf man sich nicht zu sehr in den Vordergrund drängen. Die Songauswahl ist auch sehr wichtig. Es gilt wie immer in Japan: keine Experimente und keine allzugrossen Überraschungen. Meine Songs kamen nicht so gut an… Wenn man englische Songs singt, sollte man Songs wählen, die jeder kennt und bei denen die japanischen Kollegen mitsingen können. Aber eben, richtig gut kommen sowieso nur die japanischen Songs die alle kennen und die bei den Leuten Erinnerungen weckt. Das ist ungefähr so, wie wenn wir eine Party machen und deutsche Schlager singen.
Aber zurück zu den Karaoke Abenden. Am zweiten Karaoke Abend wurde ich zu einer Party mit Kunden eingeladen. Wir waren schon früh da und die Kunden zu spät… Die Location war ähnlich wie am Vortag, aber in Nishi-Azabu und noch etwas exklusiver. Wir sind drei Damen und 6 Männer. Den Ablauf muss man sich ungefähr so vorstellen:
- Im Taxi zum Karaoke Club erfahre ich, dass die gleiche Runde schon einmal zum Karaoke zusammenkam und dass sich eine Kollegin, die mit mir im Taxi ist an weite Strecken des Abends nicht mehr erinnern kann
- Warten auf die Kunden (wir können keine Flasche aufmachen, da wir nicht vor den Kunden anfangen wollen)
- Der Kunde (Shacho = Mr. President) kommt mit seinem CFO
- Es folgt eine regelrechte Prozession zur gegenseitigen Vorstellung mit Visitenkarten und Verbeugungen
- Endlich der erste Schluck
- Die ranghöchste Person auf unserer Seite führt vor allen ein Exklusivgespräch mit dem Kunden
- Alle hören aufmerksam zu, nippen an ihrem Glas und lachen bei den Wizten des Shacho, geben Laute des Erstaunens von sich, wenn der Kunde was interessantes erzählt (heeeee?!)
- Ich verstehe Bahnhof
- Der Kunde zeigt Fotos auf seinem Handy, das Handy mit den Fotos macht mehrmals die Runde (weitere Laute des Erstaunens: heeeee?!)
- Es wird fleissig Prosecco nachgeschenkt (man hat an diesem Abend noch Ziele
) - Das Essen kommt
- Unsere Rangniedrigsten beginnen einen Teller für den Kunden mit den verschiedenen Speisen vorzubereiten (Fischcarpaccio, Seafood Salad, etc.)
- Dann werden uns die Teller vorbereitet
- Keiner isst
- Die Sekretärin des Kunden kommt auch noch dazu
- Mit der Sekretärin gibt es keine Vorstellungsrunde und keine Visitenkarten werden ausgetauscht (dabei war die echt hübsch
) - Es isst noch immer Keiner
- So langsam sind Gespräche erlaubt, die den Kunden nicht direkt involvieren
- Endlich nimmt der Kunde etwas von seinem Teller
- Ich bin am verhungern und kann endlich mal was essen
- Der Lärmpegel steigt, alle werden etwas lockerer
- Die Assistentin der Ranghöchsten ext 3 Weisswein Gläser hintereinander (O-Ton: “I don’t like to eat when I drink alcohol”)
- Die Assistentin singt das erste Lied
- Ich werde ihr grösster Fan! Sie ist so unscheinbar, singt und tanzt aber wie eine Weltmeisterin
- Die Sekretärin des Shacho ist begeistert
- Die Karaoke Party ist endlich voll im Gange und das Eis ist gebrochen
- Ich beobachte, wie sich der Shacho mehrmals gefährlich nah an seine Sekretärin ranmacht (sie findet es normal)
- Wir essen Muschelspagetti!
- Der Kunde stellt auf Bier um
- Die Assistentin trinkt noch mehr
- Ich merke, dass die Karaoke-Anlage Fly Me to the Moon von Frank Sinatra nicht kennt…
- Ich singe Copa Cabana und bin mässig erfolgreich
- Unsere Ranghöchste sagt uns dezent, dass wir den Kunden mehr singen lassen sollen
- Wir applaudieren beim Kunden extra laut
- Der Kunde hat richtig Spass
- Wir auch!
- Der Abend ist am Höhepunkt und wir denken langsam dran wo es als nächstes hingehen soll
- (Zensur)
- Ich komme um 3 Uhr nach Hause
- Am nächsten Arbeitstag nach der Party bedanken sich alle gegenseitig für die Anstrenung
- Dem einen Arbeitskollegen fehlte nach der Party sein Schal und: sein Gürtel (!!!)
Full Service mit Smiley
April 20, 2010Vor ein paar Tagen habe ich ja mal den Link zu einem Artikel über japanischen Service geposted… Ein Beispiel aus meinem Alltag ist der Starbucks bei uns im Bürogebäude. Mittlerweile kaufe ich dort fast jeden morgen einen Drink. Obwohl es nur ein kleiner Starbucks ist, arbeiten immer die gleichen Leute dort… und man kennt sich langsam! Nach relativ kurzer Zeit weiss man dort jetzt, dass ich einen Double Tall 2% Latte bestelle (oder auf Japanisch: Daburu Tooru Tsuu Paasento Ratte)! Mittlerweile machen sie mir den Insulating Sleeve auch gleich mit dran… und neulich gabs sogar noch einen Smiley mit dazu!
Haiji
April 18, 2010Disneyland
April 17, 2010Wir waren jetzt schon unzählige Male im Disneyland und im Disneysea. Es ist wirklich empfehlenswert und man sollte mit einer guten Einstellung dorthin gehen. Man muss sich nur die japanischen Besucher anschauen. Ein Besuch im Disneyland wird so richtig zelebriert. Von Westlern habe ich schon oft gehört: “die Achterbahnen sind eher unspektakulär…” “der Park ist zu überfüllt…” “Disneyland ist mir zu viel amerikanischer Kommerz…”, etc. In Japan sieht man das irgendwie anders… Jung und Alt freut sich Mickey und Co. persönlich zu sehen (die Figuren sind eine der Hauptattraktionen für Jung und Alt), man geniesst die spezielle Atmosphäre im Park und die Liebe zum Detail (sehr japanisch) und das ultimative Ziel ist das Mitbringsel für die Zuhause gebliebenen (senbei in Mickey Form). Anyway, wir waren kürzlich an einem Freitag dort und genossen es aufs Neue…

Alle reissen sich um ein Foto mit Goofy. Diese Gruppe junger Frauen (alle mit Minney-Ohren) war richtig in Ekstase!



















































