Archiv für März 2010

Totaler Service in Japan

März 31, 2010

Vor ein paar Tagen habe ich einen super Artikel über Japan entdeckt! Japan und vor allem die Servicequalität hier werden darin sowas von auf den Punkt gebracht! Lustig ist auch, dass im Artikel mein Kollege Yoshi zitiert wird :-) . Unten ein kleiner Auszug aus dem Artikel… und hier der Link: http://dasmagazin.ch/index.php/die-schweiz-in-funfzig-jahren/

Ramen Shop in Tokyo.

“In einer totalen Dienstleistungsgesellschaft, wie Japan eine ist, wird alles getan, um dir dein Alltagsleben so einfach wie möglich zu machen:

  • Der kleine Lebensmittelladen in der Nachbarschaft hat 24 Stunden offen, du kannst dort auch Einzahlungen und Postgeschäfte tätigen, Reisen buchen, deine Hemden abgeben, deinen Umzug organisieren.
  • Mit deiner U-Bahn-Karte kannst du in den meisten Geschäften und Restaurants in Bahnhofsnähe bezahlen.
  • Was immer du kaufst, es wird, auf Wunsch, für wenig Geld nach Hause geliefert.
  • Wenn du mal was liegen lässt, in einem Zug oder Taxi, kannst du absolut sicher sein, dass du es zurückbekommst.
  • Du brauchst nirgendwo Trinkgeld zu bezahlen.
  • Du brauchst dein Rückgeld nie zu zählen, es stimmt immer.
  • Noten werden stets mit dem Bild nach oben überreicht.
  • Alle Züge sind auf die Sekunde pünktlich. Wenn einmal nicht, dann bebt gerade die Erde oder es ist Krieg.
  • Du kannst an jedem Kiosk sämtliche Magazine quer lesen, ohne dass ein Verkäufer meckert.
  • In gewissen Läden werden deine Kinder für wenig Geld zwei Stunden lang betreut. Kann ja sein, dass du in der Gegend noch andere Besorgungen machen musst.
  • Toilettensitze sind immer geheizt, peinliche Geräusche können mit Musik überspielt werden.
  • Wenn es regnet, kannst du im nächsten Polizeirevier einen Schirm ausleihen.
  • Du kannst den Polizisten auch gleich nach dem Weg fragen.
  • Der Schalterbeamte holt dir im Laufschritt ein verlangtes Dokument, er weiss, dass deine Zeit kostbar ist.
  • Du darfst dich über die Blumentöpfe auf der Strasse freuen, die niemand zerstört oder stiehlt.
  • Dein Velo (= Fahrrad, Anmerkung von Mischa) kannst du überall unabgeschlossen stehen lassen.
  • Wenn du den Berg Fuji besteigen willst, aber keine Lust hast, dein Zelt auf den Gipfel hochzutragen, übernimmt das die Firma Yamato-Transport für dich. Yamato befördert günstig alles, wirklich alles überallhin.
  • Die Millionen von Getränkeautomaten im ganzen Land wechseln saisongerecht auf warme oder gekühlte Getränke, selbst auf dem Fuji.
  • Es gibt salzige Zahnpasta.
  • Und sogar blutgruppenspezifische Kaugummis.”

Liebe Leser

März 31, 2010

I’m back! Bitte entschuldigt die etwas lange Pause!

Ich hoffe Ihr lest wieder fleissig mit!

Liebe Grüsse aus Tokyo!

Vollgecharged... und go! Wellnessdrinks in Japan!

Maid in Hills

März 19, 2010

Neulich fotografiert in Roppongi Hills wo ein ad hoc Maidcafe aufgestellt wurde. In den Maidcafes in Akihabara darf man ja leider nicht fotografieren. Aber dieses improvisierte Maidcafe konnte sich meiner Kamera nicht entziehen.

MEIDO IN HIRUZU = Maid in Hills

Als Manga.

Live.

Aha. Dieses improvisierte Cafe ist mit SAAPURASHOPPU angeschrieben. Was das wohl heisst.

Für unsere Erdbebenstatistik

März 14, 2010

Wir haben uns ja vorgenommen, dass wir für die persönliche Statistik und dafür Euch ein Gefühl zu geben wie real die Erdbeben hier in Japan sind, alle Erdbeben, die wir hier bewusst erleben auf diesem Blog zu dokumentieren. Gestern Abend gabs eins und soeben gleich nochmal eins…

Soeben im Wohnzimmer erlebt.

Gestern Abend auf der Couch.

Das ist Tokyo!

März 11, 2010

Wieder einmal ein paar Fotos von unseren Walking Touren in Tokyo.

Biccamera.

NY Feeling in Odaiba.

In Roppongi.

Roppongi Dori.

Frühlingsfeeling in Roppongi Hills.

Tokyo Tower von Roppongi Hills aus.

Me too.

Achtung!

In Hiroo.

Baru.

Tankstelle.

In der Bahn.

Und nochmal Odaiba.

Chocolate Sparkling

März 10, 2010

Wiedermal ein neues Getränk von Suntory. Wie schon berichtet kommen hier ja jedes Jahr unzählige neue Drinks auf den Markt. Unglaublich! Wenn man bedenkt, wie beschränkt die Auswahl in europäischen Ländern ist. Ob sich dieses Mineralwasser mit Schoko-Geschmack durchsetzen wird? Ich hab die Flasche auf jeden Fall nur fürs Foto aus dem Regal genommen.

Lies unten: Chokoreeto Supaakuringu.

Vertrauen ist gut, Wegfahrsperren sind am Besten!

März 9, 2010

Für mich ist es immer wieder spannend zu sehen, wie in Japan, dem Land der tiefen Kriminalitätsraten, des öffentlichen Friedens und der Höflichkeit, trotzdem alles klar regelementiert ist. Neben den neulich beschriebenen Regenschirmen, sind auch die Parkplätze ein solches Beispiel. Im Bild unten sieht man ein Beispiel für eine japanische Wegfahrsperre auf einem Parkplatz, die man logischerweise nur umgehen kann, wenn man zahlt. Bei uns stellt man den Wagen einfach hin und wenn man Pech hat bekommt man eine Busse.

Naja, vielleicht hängen die Wegfahrsperren hier auch damit zusammen, dass die Parkplätze privat und nicht staatlich sind. Wenn ich einen Parkplatz vermieten würde, würde ich auch son Ding hinmachen. Aber eben, in Europa würde ich das wahrscheinlich eher brauchen als hier.

Aus Chiba und in Shinagawa geparkt.

Keine Angst vor LV Dieben – Japaner auf Reisen

März 8, 2010

Gastbeitrag von Holger (vielen Dank!):
Neulich war ich mal wieder auf Dienstreise in Seoul, Korea. Der Flughafen Gimpo (der kleinere Flughafen von zweien die es in Seoul gibt ) wird für Inlandsflüge und Flüge nach China und – natürlich – Japan genutzt. Es ist immer herrlich die vielen LV Koffer zu sehen, die da durch die Abflugshalle rollen. Der besondere Kick ist allerdings den Besitzern beim “Check-in” zuzusehen. Das Gepaeck beaufsichtigen – warum denn !? Wie bekannt, wird in Japan ja eigentlich nie etwas gestohlen. Die Japaner werden dadurch im Ausland gerne als Opfer erkannt. Diesmal ging alles gut und die beiden haben ihre Koffer “behalten” können. Übrigens, die LV Koffer standen mindestens 2-3 Minuten “herrenlos” hinter den Beiden ……..Viele Grüsse Holger (aus Tokyo)

Perfekt gestylt zum Checkin.

Ob die Koffer wertvoller sind als der Inhalt?

For rich coffee break

März 7, 2010

Mir ist hier schon mehrmals aufgefallen, dass im Genussmittelbereich eine Art Crossover-Trend besteht. Zwei Beispiele hierfür.

Die japanische Zigarettenmarke Cabin hat eine neue Sorte, die doch tatsächlich Kaffee Geschmack haben soll!? Wahrscheinlich haben die Werbestrategen und Produktentwickler gedacht “Moment mal, wo raucht man… hmmm aha in der Kaffeepause. Wenn wir Ziggis mit Kaffee Geschmack machen braucht man keinen Kaffee mehr”. Sehr innovativ… NOT!

Immer noch nur 300 Yen. Aber das soll sich bald ändern.

Ein anderes Beispiel fiel mir auf Kaffeedosen auf. Hier handelt es sich nicht um veränderten Geschmack, sondern man spielt mit einer Assoziation. Und zwar mit der der “Auslese” und des “Heranreifens”… welch besseres Bild als Weinfässer! Ist ja logisch. Oder seit wann wird Kaffee in Fässern gelagert? Egal.

"Auslese"

Mit den Blues Bothers ins Parkhaus

März 6, 2010

Diese Coolios mit den Hüten und weissen Handschuhen sind nicht etwa die japanischen Blues Brothers, sondern die Parkhaus Attendants vom Omotesando Hills Shopping Center. Sonst tragen die ja immer entweder sone Art Polizeiuniform oder einen Technooutfit. Aber Omotesando Hills ist eben von A bis Z durchgestylt.

Achtung, jetzt kommt der Moonwalk.

Ikonen

März 4, 2010

Ich find ja so Schilder mit Männchen und Frauchen, so Ikonen halt, total toll. Besonders auf Verbots- und Hinweistafeln. Ich finde es immer interessant, wie gewisse Designer bestimmte Situationen auf eine simple Ikone reduzieren. Dazu gibt es in Tokyo einige Beispiele.

Bei diesem Bild fand ich lustig, dass die Frau, die den Kinderwagen schiebt so den Po rausstreckt, bzw. so ein mütterlich/ altmodisches Kleid trägt.

...

Hier haben Frauen mit grossem Po Vortritt.

Oder diese Bilder, die die verschiedenen Aktivitäten, die man in diesem Fitnessclub ausüben kann darstellen. Der Typ im Whirlpool und der Aerobics Tänzer sind doch super.

Squash bitte nir mit superkurzen Hosen und Poloshirt.

Bitte die Schosshündchen entsprechend verpacken.

Da erinnere ich mich jetzt gerade daran, dass es in der Schweiz vor ein paar Jahren mal eine grosse Kontroverse um ein paar Verbotsschilder in der Strassenbann gab. Eine Werbeagentur hatte die untenstehenden Ikonen designt  um einschlägige Verbote mit einer Prise Humor darzustellen.

...

Den Mitfahrer nicht einnebeln bitte, nicht ohne Fahrkarte bitte, keine Mexikaner!

...

Nicht die Stühle zersägen. Nicht mit Wanderschuhen auf die Sitzbänke.

Der Stein des Anstosses war natürlich der Mexikaner.  Kaum waren diese Schilder aufgehängt, mussten sie wegen einer Beschwerde eines mexikanischen Verbandes überklebt werden. Dabei wurde dem Sombrero-Mann einfach der Hut und die Kutte weggenommen. Naja wenigstens hat er seine Gitarre noch.

...

Politisch korrekt.

American Joke

März 3, 2010

Mir ist hier schon mehrmals schmerzlich bewusst geworden, dass sich der japanische Humor sehr von unserem unterscheidet. Ich komm hier generell selten dazu irgendwelche Spässchen mit Einheimischen zu machen und oft sind meine Jokes so richtige Rohrkrepierer. Meistens wegen der Sprachbarriere natürlich (und ab und zu vielleicht auch wegen meinen schlechten Jokes).

Ein Schweizer Kollege hat mir mal den Tip gegeben: “never joke in Japan”. Der Rat kam aus einer praktischen Situation heraus. Er hat einen Email-Joke verschickt, der ernst genommen wurde und dann zu einer ziemlich unangenehmen Situation führte.

Aber jetzt gibt es endlich Abhilfe. Auf dem Weg zur Arbeit werden den Pendlern in der Yamanote Line Amerikanische Witze erklärt! Da ich meine Lumix immer dabei habe, konnte ich das fotografieren. Bleibt nur noch die Frage, ob Ihr das lustig findet.

Unten rechts gibt es einen Gaijin, der versucht noch lustiger zu sein als der Witz.

Oben, leider leicht verdeckt, steht in Katakana "American Joke" (lies: a me ri ka n joo ku)

Ich schmeiss mich weg vor Lachen!

Bye bye!

Warm Select

März 2, 2010

Neulich in Family Mart gesehen. Allerlei Kleidungsstücke im Convenience Store, um die Kunden warm zu halten. “Warm Select” eben. Und damit man weiss, wofür man die Kappen, Handschuhe, etc. so gebrauchen kann, stehen oben ein paar Beispiele. “For sports watching” “For gardening” “For office” “For bicycle” “For outwork”. Gut zu wissen!

Zum Fussball mit Handschuhen, Schal und Kappe.

Alcopops @ Work

März 1, 2010

Über das Thema Alcopos in Japan hatte ich ja schon einmal berichtet. Neulich hatten wir eine lustige Szene im Büro, als sich eine Besucherin aus Singapur im 7/11 eine Dose Limonade kaufen wollte und dabei an einen Drink mit Alkohol gelangte. Da sie auf der Dose nichts lesen konnte und nur die Abbildung einer Zitrone sah, ahnte sie nichts. Sie ahnte übrigens auch nichts, als sie am Abreitsplatz sass und den ersten Schluck nahm. Ich wollte die Kollegen dazu anstiften nichts zu sagen und zu schauen, wann sie es selber merkt, dass der Drink 5% Alk hat, oder wie sie sich nach dem Trinken fühlt. Soweit kam es natürlich nicht. Da man hier im Büro generell keine Spässchen macht (und schon gar nicht solche), klärte sie eine Kollegin umgehend auf, um Schlimmeres zu verhindern. Aber eben, das Beispiel zeigt es erneut: Alcopos sind gefährlich!

Die neuste der alkoholhaltigen Limonaden: Slat (sprich: suratto).


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