Archiv für Januar 2010

Corn Soup!

Januar 31, 2010

Im Winter ist sie einfach super! Die Corn Soup. Bei uns isst man ja eher nicht so viel Maissuppe. Aber in Japan ist sie sehr häufig in Restaurants anzutreffen. Aber eben nicht nur in Restaurants, sondern auch an Getränkeautomaten. Im Winter werden die zig tausend Getränkeautomaten in Tokyo so umgestellt, dass man auch warme Dosen kaufen kann. Wenn es sehr kalt ist macht es auch wirklich Sinn, so eine warme Dose in der Jackentasche zu haben… oder eben warme Corn Soup im Bauch. Aber eben, die schmeckt so gut, dass sie mit Sicherheit vollgepackt ist mit Butter, Zucker und dem guten alten MSG.

Besser nicht umdrehen... da steht drauf, was da alles ungesundes drin ist.

Baby Chair

Januar 30, 2010

Hier in Tokyo gibt es so allerlei nützliches für Eltern, die mit ihren Kids unterwegs sind. So zum Beispiel auch diese Babychairs. Das heisst, wenn man alleine unterwegs ist um mal aufs Häuschen muss, kann man seinen Zwerg mit rein nehmen und in dieses Stühlchen setzen. Den Kinderwagen kann man auch draussen stehen lassen, da in Tokyo sowieso niemand was klaut.

Lies: bebiichea

Sehr schlau.

Wir haben Baby Chairs!

Manneken Pis – Yamanote Style

Januar 29, 2010

Das Original steht ja bekanntlich in Brüssel, aber dieses Exemplar hier auf dem  Yamanote Bahnsteig in Hamamatsucho ist doch auch ganz niedlich. Auch die Uniform steht ihm gut.

Mit Promotional Uniform und Banner.

Nahansicht.

Und neulich dann noch der gleiche Manneken im Neujahrs Tiger Kostüm.

Take a Bow

Januar 28, 2010

In Japan verbeugt man sich gerne und meidet den öffentlichen Körperkontakt. In Zeiten der Schweinegrippe ist das ganz gut. Sogar die kleinen Comic Männchen, die auf irgendwelche Unannehmlichkeiten hinweisen verbeugen sich! Na dann mal sumimasen!

Korrekte Verbeugung!

Als Icon.

Coffee Art

Januar 27, 2010

Jedes Kaffeehaus hier in Tokyo (und von denen gibt es hier unzählige) das etwas auf sich hält, wird dir hier einen kunstvoll gestallteten Kaffee servieren. Ein Herz ist eher unkreativ. Wir hatten auch schon das Gesicht einen süssen Häschens auf dem Kaffee… und leider die Kamera nicht dabei.

To go!

Dean & Deluca.

Dieser Fuji-san!

Januar 26, 2010

Er lässt mich einfach nicht los. Ab und zu muss ich am Abend einfach ein bisschen aus dem Bürofenster schauen um zu meditieren. Diese majestätische Ruhe ist schon genial. Ich hoffe das “Feeling” kommt in den Bildern unten rüber, die ich neulich vom Büro aus geknipst habe.

Prudential Tower im Vordergrund.

Hibiya Park.

Parlamentsgebäude.

Salaryman Kalender

Januar 25, 2010

Bei uns im Büro schwirrten neulich Tischkalender rum, die wir als Kundengeschenke haben drucken lassen. Ich hab mir gleich einen geschnappt… beim Durchblättern habe ich dann ganz hinten eine Seite mit kleinen Stickern entdeckt, die man in den Kalender reinkleben kann.

Diese kleinen Sticker für Kalender sind in Japan nicht unüblich. Besonders bei jungen Damen, die damit ihre Diaries verschönern und der Agenda so den nötigen “Kawaii-Faktor” geben. Aber bei diesem “Business Kalender” habe ich diese Sticker echt nicht erwartet.

Die Sticker sind aber höchst interessant und geben Einblicke in die japanische Alltagskultur. Es scheint als ob die Sticker besonders für den stereotypen Salaryman gedacht sind.

Hier die volle Seite mit den Stickern.

Gehen wir doch einmal ein paar Beispiele durch!

Erstes Drittel.

PAY-DAY: Payday ist für den Salaryman offensichtlich einen Sticker wert. Dieser Tag ist ja auch in unserer Kultur wichtig…

BEER 飲み会 (nomikai = Trinkparty): Die Besäufnisse mit den Arbeitskollegen wollen auch sauber eingetragen werden. Oft sind diese Events ja auch mehr Pflicht als Vergnügen.

旅行 (ryokou = Reise): Bei uns wahrscheinlich eher mit Ferien gleichzusetzen, aber dazu gibt es weiter unten einen separaten Sticker.

デート (deeto = Date): Klar! Viele Salarymen und Career Women (キャリアウーマン, kyaria ūman) sind auf der Suche!

ごみの日 (gomi no hi = Abfalltag): Mein persönlicher Favorit :-) . Der Abfalltag will natürlich auch pflichtbewusst eingetragen werden!

Zweites Drittel.

LESSON: Ja stimmt, wie schon erwähnt haben hier alle irgendein Self-Improvement Hobby. Ikebana, Color-Coordination, Teezeremonie oder ganz einfach Golf. Aber man lernt nie aus!

CHECK: ok!

カット (katto = cut = Haarschnitt): Als guter Salaryman will man immer gut getrimmt ins Büro kommen.

休み (yasumi = frei): Auch Salarymen haben manchmal frei.

HAPPY BIRTH DAY: nicht vergessen!

Drittes Drittel.

買物 (kaimono = Einkauf): Ein Sticker für den regelmässigen Grosseinkauf.

DINNER: ok.

PARTY: ok.

しめきり (shimekiri = Deadline): Dieses Couvert hat es aber eilig!

Blaue Wiese – Beautiful Style Produce

Januar 24, 2010

Ich laufe jeden Tag an diesem Friseur vorbei… da dachte ich mach mal ein Foto… Wie schon erwähnt benutzt man in Japan immer mehr auch deutsche Namen und Slogans um aufzufallen.

Blaue Wiese in Meguro.

Wedel, wedel

Januar 23, 2010

Ich weiss nicht, ob sie immer noch dastehen… aber früher in Roppongi standen immer die fetten Limousinen der Reichen und Schönen vor den edlen Klubs… die Driver unterhielten sich untereinander und staubten ihre Karossen mit Federwedeln ab. Neulich konnte ich eine solche Szene in Meguro beobachten. Ich weiss gar nicht was diese Staubwedel auf  den blitzblank geputzten Autos bringen… aber ein guter Zeitvertreib für den Fahrer ist es allemal.

Gleich zwei Wedel...

... für den schönen Toyota.

Coole Felgen

Januar 22, 2010

Neulich gesehen in Daikanyama. Coole Felgen… für Kinderwagen. ??? Ich bin ja nicht einmal ein Autofreak und bei der Kinderwagenauswahl konnte ich mich auch nicht so reinsteigern wie andere werdende Väter. Aber neue Felgen für Kinderwagen??? Wer kauft das?

...

Wheel Cap Set.

Do Judge a Book by its Cover

Januar 21, 2010

Die Japaner haben einfach Style! Die Bücher, die hier gelesen werden, werden oft in schicke Buch-Covers verpackt. So macht man auch beim Lesen eine gute Figur! Die Bookcover-Kultur, wurde sogar im Heft des Stylegurus Tyler Brulé erwähnt (Monocle).

Book Covers im Loft in Shibuya.

Planet der Hunde Teil X

Januar 20, 2010

Teil X, weil ich schon zum x-ten Mal über das Thema der Schosshündchen schreibe. Aber neulich konnte ich mir das Knipsen einfach wieder nicht mehr verkneifen, als wir an einer Boutique für Hundekleidung vorbeigingen. Anlass genug, wieder meine zentralen Thesen zum Thema kleine Hunde in Japan zum Besten zu geben (wie immer plakativ, mit einem Augenzwinkern und aus der Sicht eines nicht-Haustierfans (sorry Katja ;-) )):

  • Die hier stattfindende Verniedlichung und Vermenschlichung ist sogar einem überzüchtetem Köter unwürdig
  • Mein Ratschlag an meine “Desperate Office Ladies” (meine japanischen Single-Kolleginnen, die nach einem Mann suchen und mich fragen, wie sie es anstellen sollen): Don’t buy a dog!
  • Japan wird irgendwann von kleinen Hunden regiert (analog zum Film “Planet der Affen”), weil die Japaner aussterben und keine Ausländer reinkommen.

New Arrival

Hunde- statt Kinderwagen.

Klaro, so ein Rehpintscher friert doch immer.

Dog Rights?

Die Weihnachtskluft ist on sale.

So jetzt reichts aber!

Hier noch einer in freier Wildbahn.

SMB Forever

Januar 19, 2010

Mal wieder eine Hommage an das Shin Marunouchi Building (SMB), der Ort, an dem ich mich die meiste Zeit aufhalte. Wie viele moderne Gebäude, hat das SMB mehr zu bieten als Bürofläche, aber SMB Style ist einfach anders! Hier gibt es unzählige gute Restaurants und Bars, eine Shopping Mall, einen 7-11, eine Mitarbeiter Lounge mit Gym, Massagestühlen, Meetingräumen, etc. Besonders die Restaurants im 7. Stock sind einfach der Hit! Die Fotos unten entstanden an einem Wochentag früh Abends, es ist also entsprechend wenig los… Aber wenn sich die Restaurants und Bars mit Leuten füllen, dann herrscht hier eine super Atmosphäre, bei der man wiedermal sagen muss: Juhui, ich lebe in Tokyo!

5. Stock: Nippon Saisei Sakaba: Standing Bar im Nachkriegslook mit aussregewöhnlicher Menukarte.

5. Stock: Nippon Saisei Sakaba.

5. Stock: Im Nachkriegslook.

5. Stock: Gleich daneben ein 1-A Franziskaner.

7. Stock: Viele nette Bars.

7. Stock: Exzellentes Soba Restaurant.

7. Stock: Die Karaoke Bar Limelight! Entertainment pur.

7. Stock: Blick ins Limelight.

7. Stock: Heimeliges Restaurant.

7. Stock: Restaurant "So Tired".

7. Stock: Salon Room.

7. Stock: Nicht für Männer.

7. Stock: Das ist er, der Salon Room.

7. Stock: Rigletto Bar.

7. Stock: Küche des Rigoletto.

7. Stock: Am Wochenende wird hier ge-DJed.

3. Stock: Shopping Mall.

9. Stock: Video Rental Automat.

9. Stock: 7-11

9. Stock: 7-11

9. Stock: Mitarbeiter Lounge (für alle, die im Haus arbeiten)

9. Stock: Smoking Room in der Mitarbeiter Lounge.

9. Stock: Meeting Room in der Mitarbeiter Lounge. Treffend mit "Room" angeschrieben.

9. Stock: Hier gehts zum Relaxation Space.

9. Stock: der eine Teil des Relaxation Space. Es gibt noch private Schlafräume, die man mieten kann... für Mittagsschläfchen und so.

9. Stock: Die Tür zum Gym in der Mitarbeiter Lounge.

Central Park (von Tokyo)

Januar 18, 2010

Auch dieses Wochenende zog uns das prachtvolle Winterwetter wieder nach draussen zur Erkundung von Tokyo zu Fuss. Dieses mal begann alles mit einem early lunch im Marunouchi Park Building einem Latte to go im Dean & Deluca und dann wollten wir den Kaiserpalast zu Fuss umrunden. Naja, ganz aussenrum gingen wir dann doch nicht. Schon in Otemachi lockte das Ote-Mon und ein freier Eintritt in die Garten Aussenanlage des Palastareals. Hier einige Bilder vom Spaziergang.

Am Schanzengraben mit Tokyo Tower in der Ferne.

Zoom.

Das Ote Mon.

Eintritt gratis, aber mit Ticket.

Tierszene.

Dachziegel.

Dachgiebel.

Shinto Symbole.

Imposantes Gemäuer.

Richtung Marunouchi. Moment mal... in dem grossen Gebäude arbeite ich ja.

Wir sind in Japan.

Donarudo.

Japanischer Baum.

Keine Wolke in Sicht.

Wir sind in Japan.

Irgendwie Japanisch dieser Baum.

Joggen um den Kaiserpalast.

Um den Kaiserpalast herum wieder mit Blick auf Marunouchi.

Mordor: Im schwarzen Gebäude arbeite ich :-(

Kasumigaseki.

Wieder der Blick zurück zum Tokyo Tower.

Haarschnitt: 10 Minuten, 1’000 Yen

Januar 17, 2010

Haarschnitte für 1’000 Yen sind hier keine Seltenheit, aber neulich haben wir den Laden in den Fotos unten entdeckt, der so aufschlussreich angeschrieben ist. Auch alles schön in Englisch… ob die dort Englisch sprechen… I doubt it. Anyway, dass explizit mit 10 Minuten geworben wird, habe ich so auch noch nie gesehen. Bleibt nur noch die Frage: Wer traut sich das mal auszuprobieren?

Das QB Haus sieht schonmal einladend aus.

Immerhin heissen die Friseure hier "Hairstylist"... vielversprechend.

Heakatto!!! (= Haircut)

Bōsōzoku 暴走族

Januar 16, 2010

Neulich konnten wir Bōsōzoku in Aktion erleben! Auf dem Highway von Narita im Limousine Bus, wurde es auf einmal sehr laut. Um uns fuhr eine laute Horde von Motorrad-Freaks. Etwa 15 Minuten lang wurde unser Bus von einer Horde langsam fahrender und lauter Freaks tyrannisiert. Die sogenannten Bōsōzoku (violent running tribe) sind japanische Motorrad Gangs mit getunten Motorrädern.

Ich hab schon früher mal von diesen Gangs gehört, hab sie aber noch nie live gesehen. Zum Glück habe ich in allen Lebenslagen meine Lumix mit dem 12 fach Zoom dabei.

Auch hier ist wieder witzig wie sogar die etwas böseren und härteren Typen in Japan (wie die Dancing Elvisses) eine von A bis Z durchgestylte und organisierte Subkultur bilden.

Im Wikipedia Artikel kann man mehr zum Thema Bōsōzoku lesen.
Aber nur hier findet Ihr die originalen Actionpics!

Typisch für Bōsōzoku sind die langen Sitzlehnen an den Motorrädern.

Es werden immer mehr!

Man achte auf die Auspuffs! Die Mitglieder dieser Gang scheinen die gleichen Jacken zu haben.

Fancy.

Hey youngster

Januar 15, 2010

Wieder einmal ein Beispiel wie in Japan fremdsprachige Texte eingesetzt werden. Man hat das Gefühl, dass es weniger um den Inhalt geht (versteht sowieso keiner… ausser Ausländer… und die sind in den meisten Fällen nicht die Zielgruppe) sondern darum, dass etwas gut aussieht (kulturell teilweise verallgemeinerbar). Unten mal ein Beispiel mit korrektem Englisch (ok es fehlen zwei ‘ und ein paar ?)!

...

Isn't that what's interesting.

Piiing… Pooong

Januar 14, 2010

Ist Euch dieses Geräusch an Tokyos Bahnhöfen schonmal aufgefallen? Bewusst nimmt man es selten wahr, aber es ist da. Dieses ständige langsame “piiing” (lange Pause) “pooong”. Ich habe mir sagen lassen, dass es sich hierbei um ein Signal für Blinde handelt, damit die Ticketgates, Treppen und Rolltreppen besser erkennbar sind. Macht irgendwie Sinn!

Ticketautomat

Januar 13, 2010

Immer wieder lustig, diese Ticketautomaten in den Restaurants hier. Es erübrigt sich das “Zahlen bitte!” und die Restaurants ersparen sich das ganze Cash Handling. Wie schon gesagt: wenn man nichts Lesen kann, dann fährt man mit der “oben links” Regel meist nicht schlecht.

PS: Hier noch ein Challenge: wer schlägt mein Zwillingsschwesterherz und beantwortet die folgende Frage vor ihr: wieviel kostet ein Beef Curry Udon?

...

...

Tokyo Photo Walk

Januar 12, 2010

Gestern war wiedermal Feiertag (auch Happy Monday genannt) hier und für uns endlich mal wieder ein langes Wochenende an dem wir unserer Lieblingsbeschäftigung nachgehen können: Tokyo zu Fuss erkunden! Bei diesen langen Spaziergängen entstehen immer viele Fotos. Enjoy!

Aoyama am Samstag.

In Nishiazabu.

Billboards in Azabu.

Winter Sales in Omotesando und Roppongi Hills.

Nochmehr Billboards, diesmal in Harajuku.

Hello Kitty Crèpe Stand (an dem auch schon Angelina Jolie gesichtet wurde) vor dem Kiddy Land an der Omotesando.

Leider schon zu Ende: der 7 Day Bargain in Shibuya.

Quizfrage: in welchem Laden in Shibuya hängt dieses Schild?

Shibuya.

Wie immer im Winter: blauer Himmel über Tokyo.

Kirin.

Kiosk in Azabu Juuban.

Verkaufsvan in Roppongi Hills.

Neuer Suhi-ya mit gutem Slogan.

Hello Kitty Klopapier mit Erdbeer.


Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.

Join 25 other followers