Archiv für September 2009

Schoko-Zug

September 30, 2009

Anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Yamanote Line hat die Firma Meiji gleich ganze Züge mit Werbung vollgepflastert. Da ich jeden Tag mit der Yamanote Line fahre und ich jetzt immer meine Kamera dabei habe, konnte ich die Fotos unten schiessen. Ab und zu sponsern Firmen mit zu viel Werbebuget oder grossen Ambitionen ganze Züge. Das heisst sie kaufen alle Werbeflächen im Zug (und davon gibts ne ganze Menge). Immer öfter wird auch Werbefläche an der Aussenseite des Zugs gekauft. Dass aber wirklich ein ganzer Zug als Werbefläche dient, habe ich also auch zum ersten mal gesehen. Der Zug im Braun der Meiji Milchschokolade ist jedenfalls jetzt Stadtgespräch. Den Hintergrund der 100 Jahrfeier etc. hat ein anderer Blogger hier recherchiert.

Schoko-Zug.

Schoko-Zug.

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Da muss ich rein.

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Innen auch alles volltapeziert.

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Als Schweizer würde ich selbstverstädlich nie japanische Schokolade essen...

かわいい (kawaii)

September 29, 2009

In Japan muss ja bekanntlich alles “kawaii” (=süss, herzig) sein. Kawaii ist ein durchaus ernst zu nehmendes kulturelles Phänomen hier in Japan. Glaubt mir, “Hello Kitty” ist nur die Spitze des Eisbergs. Meine Arbeitskolleginnen haben ihre Yahoo! Seite so konfiguriert, dass sie möglichst Pink aussieht… Neulich hat mir eine Arbeitskollegin eine DVD ausgeliehen. Die DVD lag wie unten angebildet auf meinem Schreibtisch. Fällt Euch etwas auf? Oben rechts ein Post-It mit der Aufschrift “Eri yori” (=von Eri). Aber es ist natürlich nicht irgendein Post-It, sondern ein kleines süsses Entlein… Ich empfehle Loft in Shibuya für kawaii Allerlei!

Naja, ein ChickFlick eben...

Übrigens, ich fand den Film recht langweilig... ich bin definitiv langsam zu alt für sowas...

Kawaii

kawaii!!!

Arupusu no Shōjo Haiji

September 28, 2009

Neulich hat mir jemand ein kleines Büchlein von Schweiz Tourismus in die Hand gedrückt. Das schweizer Tourismusbüro wirbt in Japan offensichtlich mit Heidi. Heidi kennt in Japan jeder. Schliesslich wurde die japanische Anime Serie “Arupusu no Shōjo Haiji” (Heidi das Kleine Mädchen aus den Alpen) aus dem Jahr 1974 weltberühmt. Aber ich muss ehrlich sagen, dass ich als Kind nicht wusste, dass es sich im Original um eine japanische Produktion handelt.

Flyer von Schweiz Tourismus in Japan

Flyer von Schweiz Tourismus in Japan

Webseite der Orginalserie.

Webseite der Orginalserie.

Big Mac Index

September 27, 2009

Wie immer wieder auf diesem Blog betont, ist das Essen hier in Tokyo “gefühlt” deutlich billiger als in Zürich. Gut, Zürich ist nicht gerade billig, aber ich denke schon, dass die Aussage, dass man hier  generell viel preiswerter isst als im westlichen Ausland, durchaus zutrifft.

Zum Vergleich der weltweiten Preisniveaus gibt es ja den sogennaten Bic Mac Index. Theoretisch müsste ja ein so standardisiertes Produkt wie der Big Mac ähnlich teuer sein. Da sie das aber offensichtlich nicht sind, betonen diese Unterschiede also die Preisniveaus in den verschiedenen Ländern.

Ein Blick auf den Index bekräftigt meine These oben. Japan’s Big Mac ist im weltweiten Vergleich tatsächlich unterbewertet. Der Schweizer Big Mac dafür stark überbewertet. Es ist also klar, warum mir die Preise bei McDonald’s so extrem viel billiger erscheinen. Laut der neusten Studie des Economist kostet der Big Mac in Zürich 5.60 USD und in Tokyo 3.23 USD.

Jetzt gibt es noch das sogenannte “Makku” Angebot. Gewisse Artikel für nur 100 und 120 Yen. Wenn das Zeugs nur nicht so ungesund wäre…

Alles 100 Yen.

Alles 100 Yen. Hamburger, Milk Shake und Apfeltasche...

Alles 120 Yen.

Alles 120 Yen. Cheeseburger, Kaffee...

説明書 (Gebrauchsanweisung)

September 26, 2009

Setsumeisho = Gebrauchsanweisung!!! Ein Wort, das man sich merken muss! Ich habe hier oft das Gefühl, dass es für absolut alles eine Gebrauchsanweisung braucht. Ich merke das immer wieder im Büro. Wenn ich Mitarbeiter “empowere” selber zu handeln, oder nur den groben Rahmen vorgebe, dann wird es meistens schwierig… Für alles braucht es eine genaue Erklärung. Im Alltag sieht man das beispielsweise an der Gestaltung von Flyern und Broschüren. Zugetextet bis kein leeres Fleckchen mehr zu sehen ist. Unglaublich. Während man bei uns auf Schlichtheit, wenig Text und viele Bilder setzt, wird hier alles bis ins Kleinste beschrieben.

Es gibt sogar ein Nintendo DS Spiel namens “minna de jibun no setsumeisho” (für jeden die eigene Gebrauchsanweisung) und die dazugehörige Webseite. Aufgrund der Blutgruppe kann man allerlei über sich selbst erfahren.

minna de jibun no setsumeisho

minna de jibun no setsumeisho

Ein aktuelles Beispiel ist auch die Anleitung zur Anmeldung zum JLPT im Dezember. Meine Büronachbarin ist Italienerin und sie macht im Dezember level 4. Wir haben uns ziemlich lange gemeinsam über die Anleitung amüsiert. Für Euch, liebe Leserinnen und Leser, habe ich ein paar Leckerbissen aus diesem kleinen Heftchen parat. Es sind nur ein paar kleine Ausschnitte. Es ist wirklich alles beschrieben. Wer wie angewiesen das ganze Buch durchliest, der kann echt nichts mehr Falsch machen.

Ich freu mich ja schon so auf den eigentlichen Test! Der ist sowas von standardisiert!!! Jeder Handgriff ist geplant und zeitlich abgestimmt. Die Helfer, die den Test administrieren  sind zwar extrem freundlich, verstehen aber NULL (aber wirklich NULL) Spass und sind hoch angespannt! Ich hab mir schon überlegt, ob ich nicht meine Kamera mitnehme, um die Stimmung ein bisschen einzufangen. Aber wenn ich die Hinweise unten so lese, dann weis ich nicht so recht.

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Alles in diesem Heft ist in Japanisch, English, Chinesisch und Koreanisch nachzulesen.

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Ich habs gelesen!

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Write neatly.

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Snapshots.

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Do not make excessie noise when traveling to and from the test stite.

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Remove hats and sunglasses.

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No Manner Mode.

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Aha! Jetzt!

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Better listen to the proctor.

Statisten

September 25, 2009

Man sieht sie oft: die Zähler. Sie sitzen auf winzigen Stühlen, sie schwitzen, sie konzentrieren sich, sie haben keine iPods und sie zählen Passanten. Sie haben gleich mehere Zähler vor sich. Sie zählen Männer, Frauen, Westler, Hunde, etc.. Ich nehme an, private und öffentliche Institute geben die Passanten-Statistiken in Auftrag, um genau herauszufinden, wer wo durchläuft. Tokyo ist definitiv die Stadt der Passanten. Anders als in anderen Grossstädten gibt es hier nicht nur eine Fussgängerzone und eine handvoll Shopping Vierteln. Das Angebot für Fussgänger ist so gross, dass wahrscheinlich manche Firma genau wissen will, wer wo durchläuft.

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Wir wurden auch mitgezählt :-)

Daikanyama – Nakameguro

September 24, 2009

Tokyo at its best! Das ist mit Sicherheit auch Daikanyama und Nakameguro. Neulich bei einem Spaziergang entlang des Megurogawa in Richtung Nakameguro und Daikanyama entstanden die Fotos unten. Unzählige kleine coole Shops, Restaurants und natürlich die omnipräsenten Friseursalons.

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Cooles Geschäft in Nakameguro.

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Gemütlicher Friseursalon.

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Shop in Daikanyama.

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Just Cruisin'.

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Special Sale.

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Daikanyama.

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Designershops.

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Was hier wohl verkauft wird.

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Aha, wiedermal ein Friseur.

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Shop für Outdoor Wear,

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Noch mehr Shops.

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Was wohl hier drin ist...

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Guter Name und noch bessere Beschriftung.

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Babyshop.

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Typisch für Daikanyama.

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Sehr Trendy.

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Birkenstock Flagship Store.

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Apparel.

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Accessoires.

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Daikanyama eben.

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Gute Architektur.

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Einladend.

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Grace Continental.

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Der in der Mitte arbeitet dort...

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Keine Ahnung was hier verkauft wird.

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Evisu the Tokyo. Bekannte Jeansmarke. Auf dem Weg zurück nach Nakameguro.

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Super Restaurant in Nakameguro.

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Und wiedermal ein Friseur.

Thai Dog Cafe

September 23, 2009

Immer wieder lustig, was man auf Tokyos Strassen so sieht. Zum Beispiel dieses Cafe unten. Es handelt sich um ein Cafe mit Thai Food. Der Zusatz Dog Cafe bedeutet nicht etwa, dass hier thailändische Hunde gegessen werden. In diesem Cafe gibt es Hunde, mit denen man spielen kann… So als kleines Plus…

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Dieses Cafe bietet allerlei.

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Wiedermal jeden Centimeter ausgenützt.

Deutsches Brot in Tokyo

September 22, 2009

Neulich hatten wir mal wieder Lust auf richtiges Brot! Im italienischen Laden/ Restaurant “Eataly” in Daikanyama gibt es ziemlich gute Brote. Aber eben, wie man im Bild unten sieht hat das seinen Preis. 800 Yen!!! Das ist schon krass.

Das Thema Brot ist für Europäer im Ausland ja so eine Sache. Wir Schweizer lieben Brot mit Biss. Leider hat hier das meiste Brot Null Biss und wenn mal eins mit Biss findet, dann ist es eben unglaublich teuer.

Die Franzosen finden hier noch eher ihr Baguette und die lateinischen Europäer sind glaube ich nicht so sensitiv. Aber, meine Lieben, die Deutschen sind in dieser Hinsicht schon etwas extrem. Wo gibt es deutsches Brot zu kaufen? Das ist eine sehr häufige Frage hier. Denn neben den Biss, lieben die Deutschen bekanntlich den Sauerteig, den es hier wirklich nicht so oft gibt. Übrigens: ich liebe Deutsches Brot. Aber ich finde es schon sehr amüsant mit wie viel Hingabe die Deutschen im Ausland auf der Suche nach deutschem Brot sind! Ich schau hier auf VOX im Internet ab und zu die Serie “Goodbye Deutschland”… egal wo es die Deutschen hinzieht, irgendwann ist das Brot ein Thema.

Die nächste Stufe ist dann noch der mit den Frühstücksbrötchen :-) . Mann oh Mann. Da sind die Schweizer auch wieder anders. Wenn man in der Schweiz in einem Hotel am Frühstücksbuffet steht, dann gibt es dort meistens nur ganze Brote von denen man sich selber eine Scheibe abschneiden kann. Aber eben keine Brötchen, wie es sich die Deutschen gewohnt sind. Wir waren vor ein paar Jahren einmal in Pontresina (Schweiz) im Skiurlaub. Dort gab es immer beim Frühstück ein deutsches Ehepaar, dass darauf bestand am Morgen frische Brötchen zu essen… Die Dame vom Hotel musste orginal jeden Morgen nur für dieses Ehepaar zum Bäcker im Dorf rennen, um Brötchen zu kaufen. Naja, ich glaube die Deutschen hier sind so froh, wenn sie ihr deutsches Brot gefunden haben, dass keiner auf die Idee kommen würde auch noch Brötchen zu fordern :-)

Wow, ich könnte noch sehr viel mehr schreiben.  Ich glaube falls ich irgendwann wiedermal in der Schweiz leben sollte, starte ich einen Blog über die kulturellen Unterschiede von Deutschen und Schweizern. Ich hoffe, liebe deutschen Leserinnen und Leser, dass Ihr mir dann auch noch treu seid.

Übrigens: deutsches Brot in Tokyo gibt es hier.

Ein normales Brot.

Ein normales Brot.

Mit einem abnormalen Preis. 800 Yen.

Mit einem abnormalen Preis. 800 Yen.

Silverweek in Motomachi & Chinatown

September 21, 2009

Juhu! Es ist Silverweek. Drei Feiertage hintereinander! Da man hier alles hundert Jahre im Voraus arrangieren muss, klappte es leider nicht mehr mit dem Wegfahren… (es sei denn wir hätten unmengen von Geld ausgegeben) aber zu Hause ist es doch auch schön. Und: wir leben schliesslich in Tokyo, da gibt es einiges zu tun! Zum Beispiel Shopping… oder nochmal einen Ausflug nach Yokohama… Gestern war so ein schöner Tag (angenehm warm und nicht zu feucht), dass wir uns nochmal spontan entschieden nach Yokohama zu fahren. Dieses Mal fuhren wir nach Motomachi-Chukagai und spazierten zurück nach Minato Mirai.

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Silver Week Sale im Gap in Motomachi.

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Rappelvolles Motomachi.

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Verkehrs- und Fussgänger-Reglerin in (Schul)Uniform.

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Eingang zum grössten (und säubersten) Chinatown der Welt.

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Farbenfroh.

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Die Lampions fand unsere Kleine besonders gut.

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Und überall Nikuman! Chinesische Dampfnudeln, verjapanisiert.

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Chinatown Übersicht.

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Im Yamashita Park.

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Zurück in Richtung Minato Mirai.

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Vorbei an den alten "Warehouses", die jetzt übrigens Shops und Restaurants beherbergen!

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Für einen Stop im H&M im Landmarktower reicht es noch allemal.

Abercrombie & Fitch in Japan

September 20, 2009

Abercrombie & Fitch kommt nach Japan. An der Ginza entdeckten wir neulich dieses Poster und den bereits beschrifteten Laden. Ende Jahr soll es losgehen. Es wird wahrscheinlich einen noch grösseren Ansturm geben als bei der Eröffnung von H&M. Damals stand man über Monate bei jedem H&M Besuch ca. 1 Stunde in der Warteschlange…  Im Abercrombie & Fitch im Ala Moana Center in Waikiki kaufen die Japaner auch immer gleich alles leer. Naja, ich geh dann mal wenn die erste Welle vorbei ist. Isa sagt sowieso, dass ich ja schon alles von Abercrombie habe was es gibt. Und ich bin auch nicht sicher ob die hier meine Grösse haben. Im H&M hier geht mir ja auch nichts…

Endlich!

Endlich!

Shibata Denki

September 19, 2009

In letzter Zeit fällt uns in unserer Umgebung hier in Tokyo immer wieder auf, wie viele Läden und Restaurants  aufgrund der Rezession ihre Türen schliessen müssen. In Japan gibt es neben den grossen Konzernen sehr viele kleine Betriebe. In Tokyo fällt mir immer wieder auf, wie viele es davon gibt. Besonders bei den Elektroläden. Im Foto unten sieht man den kleinen Laden der Familie Shibata namens HighTech bei uns um die Ecke. Ich hoffe es geht noch ein paar Jahre gut! Die Shibatas und der Sohn führen den Laden mit sehr viel Liebe und Freundlichkeit. Das konnte Isa neulich direkt erleben, als sie eine einfache Glühbirne kaufte…

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Shibata Denki

Hi there…

September 18, 2009

In Japan gibt es ja bekanntlich sehr wenige Ausländer. Die westlichen Ausländer sind noch spärlicher gesäht… Ok ok, es ist besser als vor 20 Jahren, aber eben. Die wenigen westlichen Ausländer führen bei einem selber zu extrem komischen Verhaltensweisen. Es gibt beide Extreme.

Extrem Nummer 1: man fühlt sich als hier lebender Westler durch andere Westler gestört. Sie reden laut, sie essen beim Gehen, sie überlegen beim morgentlichen Anziehen nichts, kurz, sie passen einfach nicht ins Bild. Neulich auf dem Weg von der Arbeit nach Hause, hat mich ein Kanadier in der Bahn angesprochen. Er sass auf dem übernächsten Sitz und zwischen uns sass eine attraktive Dame. Wir unterhielten uns also quasi über die Dame hinweg in einem Zug in dem niemand (aber wirklich niemand) ein Wort sagt. Der Kanadier war Tourist und konnte es nicht anders wissen… aber mir war es schon  ein bisschen unangenehm. Die Dame zwischen uns war jedenfalls irritiert.

Extrem Nummer 2: Man ertappt sich, wie man sich mit anderen Westlern unnötig solidarisiert. Die meisten Westler hier sind immer noch Amis oder Aussies. Da werden oft unter völlig Fremden Floskeln wie: “how ya doin’?” oder “do you work here?” ausgetauscht. Als eher reservierter Schweizer braucht es da eine gewisse Flexibilität :-) . Klar, man ist nicht nur in einem völlig fremden Land, sondern fast wie auf einem anderen Planeten.

Nun ja, am Besten passt das Bild unten zum eben Beschriebenen. Die Mutter aller Situationen unter  fremden Westlern ist, dass man sich auf der Strasse begegnet und genau den Gesichtsausdruck unten zum Besten gibt. Man sagt nichts, man schaut aber auch nicht weg. Man presst einfach freundlich die Lippen zusammen und nickt freundlich. Als ob man sagen will “Hi there… Du bist also auch Ausländer hier… na dann take care”

Hi there...

Hi there...

マナーポスター (manner poster)

September 17, 2009

Ich bin Euch noch die letzten Manner Poster schuldig. Für die, die das Thema Manner Poster nicht kennen: ich finde es einfach abgefahren, dass diese Rücksichtshinweise in einem Land nötig sind, wo sich alle benehmen und niemand aus der Reihe tanzt. Verschiedene Bahngesellschaften haben Manner Poster Programme. Besonders gut sind die Poster der Tokyo Metro. Jeden Monat gibt es einen neuen Hinweis. Wie gesagt: meine Theorie ist, dass mit diesen Postern heimlich die nicht so rücksichtsvollen Ausländer als Zielgruppe angesprochen werden… ich fühle mich jedenfalls angesprochen. Hier die Poster der letzten paar Monate. Wie die Zeit vergeht…

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Das aktuelle Poster im September.

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The platform edge is dangerous. Please wait behind the white line.

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Please be careful when handling a wet umbrella.

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Please set you mobile phone to silent mode and refrain from making calls.

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Please be considerate of those around you on the train.

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Please take your trash with you. Do not leave it on the train.

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Please offer courtesy seats when needed by other passengers.

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By the door, please be considerate of passengers getting on and off.

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Please refrain from drunken behavior.

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Please do not make a commotion on the train.

Panasonic Lumix TZ-7

September 16, 2009

Kauft Euch diese Kamera! Einfach genial! Ich hab sie erst seit Kurzem aber ich bin wirklich begeistert! Für eine Kompaktkamera kann die wirklich viel und die Automatik-Programme sind Spitze. Ich versteh von Fotografie gar nichts und retouchire nur mit iFoto. Hier ein paar (nicht bearbeitete) Schnappschüsse mit meiner neuen Kompaktkamera von Biccamera Yurakucho.

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Shimbashi.

Capsule Hotel.

Capsule Hotel.

Fit Your Business.

Fit Your Business.

Abendszene in Tokyo Eki.

Abendszene in Tokyo Eki.

Bar in der Nachbarschaft.

Bar in der Nachbarschaft.

Laden in der Nachbarschaft.

Laden in der Nachbarschaft.

Tokyo Station.

Tokyo Station.

JR Automat.

JR Automat.

Warten auf die Yamanote Line.

Warten auf die Yamanote Line.

Yamanote Line.

Yamanote Line.

Strike Zone

September 15, 2009

Also langsam mache ich echt eine Heiratsvermittlungsfirma auf! Hier gibt es so viele high-quality Singlefrauen… einfach unglaublich. Gut  ausgebildet, gut aussehend, gut erzogen und eben “desperate”. Neulich hatte ich wieder einmal eine meiner unzähligen Unterhaltungen mit einem Grüppchen dieser Damen bei uns im Büro. Da kam das Thema darauf, was sie denn für Anforderungen an den zukünftigen haben. Es stellte sich heraus, dass die Anforderungen mittlerweile eigentlich nicht mehr so gross sind. Lustigerweise wurde das mit einer Analogie aus dem Baseball (einer der Hauptsportarten hier in Japan) zum Ausdruck gebracht. Die “Strike Zone” sei relativ gross. Für alle, die sich im Baseball nicht so gut auskennen: als Strike Zone bezeichnet man den Bereich in den der Pitcher den Ball werfen muss, damit ein Wurf als Strike gilt. Die Damen wollten also mit dieser Analogie zum Ausdruck bringen, dass die Toleranz für heiratswillige Männer relativ gross ist.

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Bei Ichiro kommen so einige Damen ins Schwitzen

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Strike Zone!

ausTokyo.com

September 14, 2009

Eine kleine Neuigkeit in eigener Sache. Ich hab gerade 14 USD investiert und die Domain ausTokyo.com gekauft. Isamischa ist veraltet. Also nicht erschrecken, wenn im Browser plötzlich etwas anderes steht. Übrigens, “aus Tokyo” wurde von Tonaris Linkliste (Japanorama) inspiriert. Korekara mo yoroshiku onegaishimasu!

Aufgepasst! Neu auf "ausTokyo.com". Viel Spass!

Aufgepasst! Neu auf "ausTokyo.com". Viel Spass!

TGftI

September 14, 2009

Thank God for the Internet. Das haben wir hier schon öfter gesagt. Da wir hier in Tokyo keinen Fernseher besitzen sind wir für unseren Entertainment Konsum aufs Internet angewiesen. Warum haben wir keinen Fernseher? Hmmm. Japanisches Fernsehen… naja. Und die Anmeldung für die Satellitenprogramme ist mir zu mühsam. Nicht mal CNN ist im Standardprogramm enthalten. Ich bekomme meine Fernsehdosis jeweils in meinem Gym, wo es im Eliptical einen eingebauten Fernseher gibt. Die meisten Filme sind im Zweikanal empfangbar, aber die DVD Rentals sind hier so günstig (ab 140 Yen für eine Woche). Besonders für Serien lohnt es sich DVDs auszuleihen. Wir schauen die Dinger dann jeweils auf unserem Freund und Helfer dem Macbook!

Aber das Internet hat auch viel zu bieten. Als wir neu waren in Japan, haben wir meistens jeden Abend noch die Nachrichten des Schweizer Fernsehens im Internet geschaut… dann haben wir RTL und VOX entdeckt. Jetzt schauen wir neben den Serien eigentlich meistens “Die Auswanderer” auf VOX. Das ist so schön amüsant und es gibt viele Paralellen zu den eigenen Erfahrungen. Man kann auch einiges über Deutsche im Ausland lernen. Aber darüber ein andermal mehr.

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Ein gängiges Bild bei uns zu Hause. Kennt Ihr diese Serie noch???

Bridal Shaving

September 13, 2009

Der Markt für allerlei Hochzeitsservices in Tokyo ist riesig. Natürlich lässt sich rund um die Braut am meisten Geld verdienen. In Japan scheint es eine sehr ausgeprägte Aversion gegen Körperbehaarung zu geben. Im Biccamera kann man beispielsweise Armrasierer für Männer kaufen (???). Anyway, da scheint es natürlich besonders wichtig, dass Bräute moeglichst keine Körperbehaarung aufweisen. Dazu habe ich neulich das Poster unten entdeckt. Rasur der Braut :-) . Gesicht, Nacken, Decoltee, Rücken… so nach dem Motto: “Hey ich hab mir für unsere Hochzeit noch den Rücken rasieren lassen…”

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Bridal Shaving…
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Frisch geshaved.
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Macht alles sehr viel Sinn!

Free Coffee for All!

September 12, 2009

Neulich auf dem Weg zum Bahnhof gab es vor dem McDonald’s in Meguro eine ziemlich lange Warteschlange. Wie ich festgestellt habe, gab es bei McDonalds zu dieser Zeit gerade eine besonders interessante Kampagne: Jeden Morgen zwischen 8 und 9 bekommt man einen Kaffee gratis. Das kommt in Japan an. Das Angebot galt ein paar Wochen und solange bis 1 Million Kaffee Becher verbraucht wurden!

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Zum Glück habe ich meine Kamera immer und überall dabei! Menschenschlage vor dem Mc Donald's in Meguro irgendwann zwischen 8 und 9 Uhr morgens (ich auf dem Weg zur Arbeit).

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Leider ist das Angebot schon vorbei.


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