Archiv für Juli 2009

Planet of the Dogs (Teil 2)

Juli 31, 2009

An anderer Stelle auf diesem Blog habe ich ja bereits die Theorie aufgestellt, dass es wohl in Zukunft in Japan so a la “Planet der Affen”, eine Art “Planet der Hunde” geben wird. Die Menschen sterben aus und die Hunde übernehmen. Im Bild unten sieht man es noch deutlicher! Hunde als Substitut? So einen Wagen rumschieben macht Spass, aber warum können die Viecher nicht selber laufen? Und überhaupt…

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Neulich in Roppongi Hills...

Cola Shock

Juli 29, 2009

Alkoholwerbung ist in Japan, sehr milde ausgedrückt, eher liberal. So nach dem Motto: “hey Kids, dieser Drink hat besonders viel Alkohol!” Besonders im Zug und an den Bahnhöfen ist  die Werbung sehr auffällig. Neulich musste ich schmunzeln, als ich das Plakat unten überlebensgross im Tokyo Bahnhof gesehen habe. Auf den ersten Blick dachte ich (wie wahrscheinlich der ein oder andere Teenager), mmm neue Cola (oder mmm nette Dame :-) )… aber es handelt sich wiedereinmal um ein Alcopop. Gerade Kirin hat ein ziemlich grosses Sortiment an Sours und Alcopops. Die meisten dieser alkoholischen Süssgetränke heissen Chuhai und bestehen aus  Shochu und einer Limonade. Und jetzt gibt es eben den neuen Cola Shock. Cola und Vodka.

Der Wettbewerb hier in Japan im Getränkebereich ist möderisch! Jeden Monat gibt es von allen grossen Herstellern neue alkoholische und nicht alkoholische Drinks (kein Witz). Ich hoffe auch hier gibt es eine Lobby, die die Alkohol-Limonaden nicht gerade als Jugendförderung sehen. Aber ich bin mir sicher, dass die Chefs bei Asahi jetzt denken: S!@#t wenn Kirin die Hemmschelle nochmal senkt, dann müssen wir das wohl auch machen. Na dann kampai!

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Erfrischend!

Let’s have some fun with beer first!

Juli 27, 2009

Als Ausländer hat man es hier wirklich schwer englische oder deutsche Publikationen zu finden. Neben den Japan Times bin ich besonders froh um das Gratis-Heft “Metropolis“, das jede Woche erscheint und sich in englischer Sprache auf den Ausländermarkt spezialisiert hat. Das Heft besteht zu 95% aus Werbung (z.B. für Schönheitschirurgen), Werbereportagen (z.B. wo sind diesen Sommer die angesagtesten Biergärten [die dafür zahlen um erwähnt zu werden]) und Classifieds. Die 5% Artikel sind ganz ok, aber beim Durchblättern des Hefts, bleibt man dann doch immer bei den lustigen Kontaktanzeigen hängen. “Mann sucht Frau” ist ja ganz normal und wir wissen ja was viele ausländische Männer hier wollen… aber richtig gut ist “Frau sucht Mann”! Neulich haben wir uns wieder köstlich amüsiert. Hier ein paar Kostproben:

Workaholic? I respect a man who works hard. Attractive, young SJF seeks such a strong man to enjoy good conversation and time over wine or dinner, when you have time. Nonsmoker only. whitetheflowers@yahoo.co.jp”

Ein Workaholic zu sein, kann also auch eine gesuchte Qualität sein!

Rich sugar daddy. SJF, 25, former cabin attendant (SAS), clean, sexy curves, seeks clean white male, high-earning. Long-term only. parismatch1982@gmail.com”

Die Basis für eine glückliche Ehe! In der Email Adresse steht 1982… wenn das der Jahrgang der Dame ist, dann hat sie sich wohl etwas verjüngert… opps. Und jetzt kommt noch der Beste:

Beer and Yakitori? Japanese female, 27, interested in indie music, movies and clothes. Let’s have some fun with beer first! Maybe somewhere on Chuo line? Any nationality ok. I speak English ok, very laid-back and open minded. miox305@hotmail.co.jp”

Vieles beginnt mit einem Bier!

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Die Homepage.

Fashion Food

Juli 26, 2009

Die sommerliche Hitze in Tokyo macht natürlich auch Appetit auf leichtes Essen. In Tokyo gibts eine hervorragende Auswahl an herrlichen, unglaublich schön präsentierten und perfekt ausschauenden Früchten. Leider stockt einem bei näherem Hinsehen erst mal der Atem. Kann es sein, dass man hier für einen – ich gestehe perfekt ausschauenden – Apfel 300 Yen (ca. 3 CHF) zahlen muss? Und für eine Wasser-Melone scheinen 2000 Yen (ca. 20 CHF) auch keine Seltenheit zu sein? Dabei erstaunt auch, dass das bereits geschnittene und direkt zum Verzehr gedachte Obst billiger ist als nicht verarbeitete Früchte. Der Grund ist, dass dazu auch weniger perfekt ausschauendes Obst verwendet werden kann.

Um das zu verstehen, muss etwas über das Einkaufsverhalten der Tokyoter gesagt werden. Die Liebe zum Detail und der Hang zur Perfektion machen auch vor Lebensmitteln nicht halt. Nie und nimmer würden sie schrumpfliges Gemüse kaufen, auch wenn das mit Bio-Qualität angepriesen wird.

Zudem werden Früchte nicht nur mit viel Liebe präsentiert, sondern auch mit Hingabe genossen. Meistens erlaubt es die Grösse (Äpfel oder Pfirsiche sind hier riesig) auch nicht, sie ohne vorher schön zu preparieren zu essen. Nicht selten werden Früchte hier auch als Geschenk mitgebracht. Ein übrigens recht grosszügiges Mitbringsel!

Sun Fruits”, ein Früchte-Shop im angesagten “Tokyo Midtown”-Komplex

Früchte werden hier wie Schmuck präsentiert

Eine Kleinigkeit als Mitbringsel für die nächste Dinner-Party für 12’800 Yen (ca. 128.- CHF)

Dabei kennt man hier auch keine Skrupel, etwas in Mutter Natur einzugreifen. Beispielsweise sind eckige Melonen hier in jedem besseren Supermarkt anzutreffen.

Eckige Melonen lassen sich nun mal besser als Geschenk verpacken

Wer hat gesagt, dass Melonen rund sein müssen?

Esswaren müssen hier jedoch nicht nur perfekt ausschauen, sondern auch gut schmecken. Wer hier in Japan schon einmal Gemüse und Früchte probiert hat, staunt wie aromatisch und knackig alles ist. Für mich war der Fall eigentlich klar; es kann sich hier nur um chemisch gezüchtete, künstlich aromtisierte Früchte handeln. Doch ein japanischer Kollege hat mich aufgeklärt. Früchte und Gemüse werden in Japan mit erdenklich viel Hingabe und Liebe angebaut, gehegt und gepflegt und Japan geniesst in ganz Asien einen hervorragenden Ruf dafür. Meinen täglichen kleinen “Luxus” eines japanischen Apfels kann ich mir also weiterhin ohne schlechtes Gewissen gönnen ohne einen Gedanken an die schrumpfligen kleinen Bio-Äpfel aus der Heimat zu verlieren.

Cool Rain

Juli 25, 2009

Als wir früher hier in Japan wohnten, hat meine jüngere Schwester ganz schön viel gemodelt! Modeling ist ein lukratives Hobby für viele Ausländer hier. Kürzlich entdeckte ich ein CD Cover, auf der meine Schwester zu sehen ist. Rediean Mode mit der Hit Single Cool Rain! Auf Amazon zu haben!

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Gebraucht für 300 Yen.

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Sie durfte gleich in ihrem eigenen Kleidchen aufs Bild!

Banzai!

Juli 24, 2009

Banzai! Banzai! Banzai! Dieser ermutigende Aufschrei war vor einigen Tagen im japanischen Parlament zu hören. Das Parlament wurde aufgelöst und es wird wieder einmal neu gewählt… Ich überlasse die Kommentierung der japanischen Politk ja lieber anderen. Ganz kurz und milde gesagt: um Japan und die Politik ist es nicht gerade gut bestellt. Es zeichnet sich jetzt nach vielen Jahren zwar ein Wechsel ab (von LDP zu DPJ), aber die “neuen” sehen den “alten” schon verdammt ähnlich.

Naja, auf jeden Fall fand ich das Foto in der Zeitung ziemlich interessant, dass das gesamte japanische Parlament beim kollektiven BANZAI-Schrei zeigt! Man bringt diesen Ausschrei ja oft mit Kamikaze Attacken in Verbindung, aber ich glaube Banzai ist heute harmloser und mehr im Sinne von Hurra! oder Langes Leben! zu verstehen. Anyway, unter den verlinkten Stichworten, gibts mehr zu lesen.

Banzai

Banzai!

Kōban

Juli 23, 2009

Japan und auch Tokyo gelten ja als sehr sicher. Zur hohen Sicherheit tragen sicher viele Faktoren bei. Die Präsenz von nachbarschaftlichen Police Boxen (Koban) gilt als ein solcher Faktor. Hier zeigt die Polizei Präsenz und kommt mit der Bevölkerung in Kontakt. Und zwar auf eine sehr freundliche Art und Weise. Die Hauptbeschäftigung der Polizisten in diesen kleinen Kabäuschen ist nämlich Auskunft geben! Man kann nach dem Weg fragen und die Polizisten geben freundlich Auskunft. Die Polizisten sagen auch nichts, wenn sie beobachten wie man bei rot über den Zebrastreifen geht…

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Koban mitten im Kuchen von Shibuya.

Keine Berührungsängste.

Keine Berührungsängste.

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Typischer Koban.

Totale Bewölkung

Juli 22, 2009

Aus meinen Plänen zur Verfolgung der Sonnenfinsternis wurde leider nichts. Es fing damit an, dass ich meine Kamera zu Hause vergessen hab. Und dann regnete es noch den ganzen Vormittag und am Nachmittag war es bewölkt. Schlussendlich habe ich dann alles verpasst, da ich in einem Meeting sass. Naja, im nächsten Jahrhundert dann wieder.

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Sieht aus als ob das Wetter morgen besser wird...

So hat es wohl ausgesehen...

So hat es wohl ausgesehen...

皆既日食 (kaikinisshoku) – Totale Sonnenfinsternis

Juli 21, 2009

Ich hab es erst heute Abend richtig mitbekommen (ich hoffe die Space Cracks unter Euch verziehen mir :-) ): morgen am 22. Juli, gibt es in Asien eine totale Sonnenfinsternis zu sehen. Und dann erst noch die längste in diesem Jahrhundert! Meine Recherchen haben ergeben, dass in Tokyo um 11:12 und 58 Sekunden, der Höhepunkt der Finsternis zu sehen ist. Leider muss man für die totale Finsternis in den Süden von Japan reisen. Na dann werde  ich mal morgen schauen, dass ich was sehen kann. Ich nehme auch mal vorsichtshalber meine Kamera mit. Mal schaun.

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Der Verlauf durch Asien.

Stärken der Finsternis in Japan.

Stärken der Finsternis in Japan.

Und so funktinierts.

Und so funktinierts.

Tokyo Architektur

Juli 21, 2009

Seit neulich Flo zu Besuch war, hab ich mir wieder vorgenommen, mich ein bisschen mehr auf die Architektur in Tokyo zu konzentrieren. Flos Bruder ist Architekt und Verleger in Berlin. Sein Verlag gibt bald einen neuen Architekturführer über Tokyo raus, den man natürlich haben muss! Vielleicht gibt es ja den/die ein oder andere(n) Architekturfan unter Euch!

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Das Treppenhaus an der besten Stelle!

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Kubisch!

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Legendäres Capsule Hotel.

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Moto Azabu Hills Mushroom.

Marunouchi Certificate

Juli 19, 2009

In Japan gab es in den letzten Jahren einen regelrechten Zertifizierungs- und Schulungs-Boom! Man kann hier zu jedem Thema eine Prüfung machen und sich offizielles Expertentum bescheinigen lassen. Es gibt wirklich alles: von traditionellen Dingen wie Teezeremonie und Ikebana über Weinseminare und Farbkoordination. Ein lustiges Beispiel hat mir kürzlich ein Kollege erzählt. Man kann sich auch über “Marunouchi” zertifizieren lassen. Fleissige Leser dieses Blogs wissen: Marunouchi ist die Gegend westlich von Tokyo Station, vor dem Kaiserpalast. Ein altehrwürdiges Business Zentrum in Tokyo. In der Zertifizierung geht es um die Geschichte von Marunouchi, die Gebäude, die Shops, etc. Leider hab ich die Deadline fuer die Pruefung verpasst :-) . Im Jahr 2008 haben sich immerhin 165 Leute zertifizieren lassen!

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Für Interessenten hier der Link.

Wegen der Schweinegrippe?

Juli 17, 2009

Es ist immer wieder interessant wie im Ausland über Tokyo und Japan berichtet wird. In einem Bericht über Megastädte publiziert der Schweizer Tagesanzeiger ein Bild auf dem Japanerinnen mit Schutzmasken zu sehen sind. Im Bildtitel ist folgendes zu lesen: “Die Einwohner der Stadt sind bekannt für ihre Shoppinglust: Hier in einem traditionellen Einkaufsquartier und mit Schutzmasken – wegen der Schweinegrippe.” Offensichtlich gehören die Redakteure des Tagesanzeiger noch nicht zu den Lesern meines Blogs :-) Sonst wüssten sie, dass man hier immer Schutzmasken trägt, wenn man erkältet ist. Und zwar um die Umwelt vor sich zu schützen. Das kann man sich im barbarischen Europa vielleicht schlecht vorstellen…

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Angst vor Schweinegrippe oder einfach nur erkältet?

Ladies’ Heights

Juli 15, 2009

Hier in Tokyo werden die Residential Liegenschaften gerne mit schönen Namen geschmückt, um sie für die gut zahlende Kundschaft attraktiver zu machen. Einige davon sind Euch sicher schon geläufig: “Roppongi Hills” “Ark Hills” “Midtown”, etc.. Neulich entdeckten wir aber die Szenerie unten. Eine Bruchbude mit dem Namen “Ladies’ Heights”!

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In diesem Front-Yard kann man bestimmt gut Ball spielen.

No Concept

Juli 13, 2009

Besonders hier in Japan und in Tokyo geht es vielen Firmen schlecht und man sieht viele leerstehene Office-Flächen. Umso mehr musste ich Schmunzeln als ich die Firma unten in der Abbildung im dritten Stock gesehen habe. Rezession und kein Konzept… na wenn das mal gut geht!

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Im Untergeschoss zieht hoffentich bald eine Firma mit Konzept ein :-)

Abrechnungshirarchie

Juli 11, 2009

Die Japanische Business-Welt ist ja bekanntlich eine 24h-Angelegenheit. Wie hier schon erwähnt, wird oft erwartet, dass man am Abend noch mit den Kollegen auf einen Drink mitgeht. Da ich für eine Schweizer Firma arbeite kommt das weniger vor und wenn es vorkommt, dann ist alles freiwillig. Zum Glück. Vor einigen Tagen musste ich aber wieder schmunzeln, als wir an einem Wochentag mit einer ziemlich grossen Gruppe am Abend noch in ein Restaurant gingen. Es war die Abschiedsparty (送別会=Soubestukai) einer Kollegin in einem Restaurant in Ginza. Es war wie immer sehr lustig und ausgelassen. Wie üblich gab es ein im Voraus vereinbartes und zeitlich limitiertes All-You-Can-Eat (食べ放題 = tabehoudai) und All-You-Can-Drink (飲み放題 = nomihoudai) Arrangement. Nach einem solchen Event spaltet sich meistens noch ein kleineres Grüppchen zum sogenannten Nijikai (二次会 = Afterparty) ab. An diesem Abend war als “Zweitparty” Karaoke angesagt! Die verschiedenen Rechnungen werden meistens von einem Ranghöheren beglichen…. aber danach wird fair abgerechnet. Das Abrechnungssystem ist sehr interessant und vielschichtig. Beim Bild unten handelt es sich um die Abrechnung für diesen Abend. Die anteilbestimmenden Faktoren sind die Anzahl Parties, die besucht wurden (d.h. wer ist noch zum Karaoke mitgegangen), das Geschlecht (Frauen zahlen weniger) und natürlich der Rang in der Firma (Executive Director, Director, Associate Director, etc.).

Die abgebildete Abrechnung verrät also alles über mich. Wie man sehen kann bin ich nicht mit ins Karaoke. Und leider bin ich nur Director. Macht 7’000 Yen. Nicht schlecht oder?

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Akamo-san ist eine brilliante Karaoke Sängerin! Schade, dass ich es verpasst habe.

Tonkatsu wa oishii desuyo!

Juli 9, 2009

Ich werde immer wieder gefragt, welches mein japanisches Lieblingsgericht ist. Meine Antwort: Tonkatsu! Was ist das? Frittiertes Schweinsschnitzel! Was hat das mit Japan zu tun? Sehr viel! Tonkatsu Restaurants gibt es hier überall. Meistens wird Tonkatsu im Teishoku (set) gegessen. Das heisst, dazu gibt es Reis, Miso Suppe und Kohl. Hmmm lecker. Das Beste am Tonkatsu ist aber zweifelsohne die Sauce! Tonkatsu Soosu! Die ganze Sache ist nicht ganz kalorienarm, aber einfach oishii!

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Im Tonkatsu Wako wird das Brot für die panierten Schnitzel vor Ort frisch geschreddet...

Hochzeit auf Japanisch

Juli 7, 2009

Um uns herum gibt es unzählige “Wedding Locations”. Gleich nebenan gibt es den sogenannten Art Grace Club. Dort finden an einem Wochenende 6 bis 8 Hochzeiten statt. Ein beliebter Ort ist auch Happoen bei uns in der Nähe. Ich hab noch nie gezählt, aber dort gibt es am Wochendende sicher noch mehr Hochzeiten. Und zwar im Akkord. Alle 2 Stunden oder so. Eingebaut in die Locations sind dann auch gleich Shinto und christlich-ähnliche “Facilities”. Ich hab mir ja schon mal überlegt im Nebenjob als Gaijin Wedding Priest zu jobben. Die Japaner nehmens mit der Gretchenfrage ja nicht besonders genau. Wie ging das nochmal? Geboren als Buddist, verheiratet als Christ, gestorben als Shintoist. Naja, vielleicht mache ich in einem späteren Post mal ein bisschen Research zu dem Thema. Ich hatte Shinto als Abithema für die mündliche Prüfung im Fach Geschichte… aber viel hängengeblieben ist nicht. Anyway, der Punkt war eigentlich die schönen Fotos unten vom Happoen.  Enjoy!

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Die Zeit auf der Tribüne ist genau bestimmt.

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Da weiss man auch schon wie viele Leute man einladen darf.. genau so viele wie auf diese Tribüne passen :-)

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Kirei desho?

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Koi

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Shinto Wedding geht auch.

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Coole Shorts.

Marunouchi Park Building 丸の内パークビル

Juli 5, 2009

So jetzt komme ich endlich einmal dazu etwas über das neuste Gebäude in Marunochi zu schreiben. Wie bereits erwähnt handelt es sich um das Marunouchi Park Building. Leider ist die Eröffnung erst im September, aber neulich wurde zumindest ein Teil des Gebäudes zugänglich gemacht. Für mich ist das Gebäude der Inbegriff des Tokyo-Stils. Neu aber nicht futuristisch, edel aber nicht prunkvoll, gross aber nicht überdimensioniert… einfach stilvoll!

Das Land des Marunouchi Quartiers wurde nach der Meiji Restauration von Mitsubishi gekauft in dessen Besitz es noch heute ist. Im Park Building befindet sich jetzt der teuerste Büroquadratmeter von Tokyo!

Übrigens, beim Park Building handelt es sich um das Gebäude bzw. um die Baustelle, die schon von einer befreundeten Bloggerin entdeckt wurde. So schliesst sich der Kreis wieder.

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Das alt aussehende Gebäude vor dem Hauptower, wurde nach dem ältesten Bürogebäude in Marunouchi nachgebaut.

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Viel Grün.

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Mehr Fotos dann von der Eröffnung...

Let’s Play with BudGirls

Juli 3, 2009

Neulich fiel uns in Yurakucho diese Bar auf: Budweiser Carnival. Eigentlich nichts Spezielles. Aber wenn man genau hinschaut, sieht man den Solgan: Let’s Play with BudGirls. Offensichtlich sind die BudGirls, wie auf dem Poster zu sehen, Teil des Konzepts. Der Slogan ist aber nicht ganz so sexistisch gemeint, sondern wieder einmal eine allzu wörtliche Übersetzung des Japanischen Solgans ins Englische.”Badogaaru to asobou!” heisst tatsächlich: “Let’s Play with BudGirls”.  Das Verb 遊ぶ (asobu) heisst zwar “spielen”, es kann aber auch als “abhängen” oder “Zeit zusammen verbringen” übersetzt werden. Eine sensitivere und richtigere Übersetzung wäre also: “Let’s hang out with the BudGirls” :-) .

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Party Cource Plan

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Das sind sie, die BudGirls.

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Badogaaru to asobou! Für 400 Yen gibt es das goldene "BudGirl MukiMuki Ei"... was das wohl ist?

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"Badogaaru ga tsukuru" heisst: Die BudGirls machen es... und zwar, presst das BudGirl für 680 Yen eine frische Grapefruit in ein Glas mit Sour (Alkohol) (nama gureepu furuutsu sawaa). Oder für 700 Yen gibt es den BudGirl Love Love Cocktail (Badogaaru rabu rabu kakuteru)

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Es lohnt sich!

Kutsushitaya

Juli 1, 2009

Über Socken in Tokyo habe ich ja bereits früher mal berichtet… Neulich fiel mir dieser kleine exklusive Socken Laden (Kutsu = Schuhe, Shita = unten, ya = Laden) in Daikanyama auf. Wie immer: die Vielfalt ist extrem und der Laden ist Style durch und durch.

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Sockenladen.

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Ein kleiner Teil des Sortiments.

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Schuhe, Unten, Laden


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