Archiv für August 2008

Book Off

August 31, 2008

Ein kurzer Gruss von unserer Sonntag Mittag Aktivität. Mischa musste noch ein paar Emails fürs Büro schreiben und da entschieden wir uns, in ein nahes Kissaten (Coffeeshop) namens Book Off zu gehen. Hier gibt es Kohi, free Wireless und soft contemporary Music. Der perfekte Ort, um ein paar Dinge zu erledigen. In diesem Sinne: guten Morgen nach Europa.

I LOVE TOKYO

August 28, 2008

Bald fängt bei uns endlich die Besuchersaison an! Unser Ziel ist natürlich Euch zu Fans zu machen, wir wollen aber nicht zu Apologeten oder Zeloten werden… Wir wollen Euch das eigene Entdecken von Tokyo ermöglichen.

In Tokyo sind einige Taxis mit der Aufschrift I LOVE (new) TOKYO angeschrieben.

Und jetzt haben wir auch noch das passende Video zur Einstimmung auf YouTube gefunden.
That’s what it’s all about!

YC&AC

August 18, 2008

Hinter dieser Abkürzung verbirgt sich: Yokohama Country & Athletic Club. Dieses Wochenende hatten wiedereinmal eine neue Idee um der brütenden Hitze zu entfliehen.

Seit wir hier sind überlegen wir uns, ob wir in einem Country Club Mitglied werden sollen… Es gibt zwei seriöse Optionen, der Tokyo American Club (TAC) und eben der Yokohama Country & Athletic Club (YCAC). Der TAC ist legendär und alle Bosse ausländischer Firmen haben hier ein Membership für sich und ihre Familien. Der YCAC ist auch ok, aber wesentlich älter und im etwa 40 Minuten entfernten Yokohama.

TAC ist definitiv besser. Aber auch teurer. Die Eintrittsgebühr beträgt 12’000 CHF und dann kommen monatlich noch 260 CHF dazu. Der Club ist extrem nah von uns, gerade in eine neue Location umgezogen, verfügt über ein Outdoor Pool, Fitness Center, Restaurants, Library, etc.

Der YCAC ist billiger  mit 4’500 CHF Eintrittsgebühr und monatlich ca. 300 CHF. 8 Tennisplätze. Aber eben dafür in Yokohama und ziemlich alt. Der YCAC hat eine lange Tradition (seit 1868). Yokohama ist der Hafen, der nach der langen Periode der Schliessung Japans als erster geöffnet wurde. Das heisst, hier gibt es mehr internationalen Einfluss als sonstwo in Japan.

Hmmm. Mischa kennt den YCAC, weil er durch Papa mal Member war. Naja, wir dachten bevor wir weiterüberlegen nehmen wir mal mit dem Club Kontakt auf. Der Sales Manager dort war sehr freundlich und lud uns gleich für einen Tag in den Club ein, was wir am Samstag natürlich gleich machten.

Wir verbrachten einen super schönen Tag mit einer kurzweiligen Führung von Yoda-san (dem Sales Manager), Pool, Breezeway Burger, Passivtennis und noch mehr Pool.

Die nächste Station vom YCAC ist Yamate und gut zu finden:

Yamate ist eine ziemlich gute Wohngegend.

Und hier der Club. Mit Lawnbowling (?)

Das Pool.

Der Breezeway.

Im Hintergrund das Rugdy/ Cricket/ Baseball Feld.

Tennis.

Isa beim passiv Tennis.

Und auf dem Weg nach Hause gabs auch noch gute Sicht auf die Yokohama Baybridge.

Yoda-san war so nett und hat uns einen 2 Wochen Guest Pass geschenkt. Das heisst: Auch wenn wir sehr wahrscheinlich nicht Mitglied werden, geniessen wir zumindest nächstes Wochenende nochmal das Pool. Den TAC können wir uns ja auch nochmal anschauen.

iTunes, here we come!

August 11, 2008

Wer dachte: „Warum hat Mischa eigentlich so viel Zeit neben der Arbeit noch so einen Blog zu unterhalten?“ oder „Die publizieren so viel, da komm ich gar nicht nach“… der hat ab sofort neuen Gesprächsstoff!

Wir sind stolz, Euch unseren neuen Podcast vorzustellen!

Als zunehmender Mac-Geek, hat Mischa nun herausgefunden, wie man (Video) Podcasts produzieren und über iTunes veröffentlichen kann. Wer unseren Podcast abonnieren möchte, kann dies sehr einfach über den neuen Link rechts tun. Durch ein einfaches Klicken auf das Symbol im neuen Fenster, öffnet sich iTunes und unser Podcast wird automatisch abonniert.

Zur Zeit sind 3 kleine Episoden online. Ein paar kurze filmische Eindrücke der Stimmung vom gestrigen Hanabi, eine Feuerwerksequenz und das Zirpen der allgegenwärtigen Zikaden in Tokyo, eingefangen letzte Woche auf dem Weg zur Arbeit. Viel Spass!

花火 (hanabi)

August 10, 2008

Wer sich an einen unserer Einträge im März erinnern kann, der weiss, dass wir schonmal über etwas geschieben haben was sich ähnlich anhört: hanami! „Hana“ heisst Blume und „mi“ schauen. Heute gingen wir aber zum „hana“ (Blume) „bi“ (Feuer). Aha, Feuerwerk! Von Juli bis Ende August, gibt es in Japan hunderte solcher Events. Heute war das „Tokyo-wan Dai Hanabisai“ mit 12’000 Böllern in der Tokyo Bay angesagt! Ein Event für die Massen.

Wir wussten nicht so recht, wo wir in Richtung Meer stechen sollten, also entschieden wir uns für Shimbashi,  wo wir in die Yurikamome Line umstiegen. Die Menge an Kimono/ Yukata  Girls hat uns den Weg gewiesen.

Die meisten Leute waren für ein grösseres Picknick gerüstet und wir hatten nichts dabei. So entschieden wir uns noch eine schöne Plastikdecke und etwas zu Essen und zu Trinken zu kaufen, damit wir möglichst wie Locals aussehen.

Die Menschenmassen waren extrem aber wie immer auch sehr zivilisiert und mit Null hassle. Unten der Einlass zur Viewing Area direkt am Meer.

Vorne am Meer sah es dann so aus! Alle schön zum Picknick geparkt.

Wir konnten mit unserer Plastikdecke zum Glück noch ein Plätzchen vor einer lustigen Gruppe ergattern.

Ziemlich eng. Aber wir passten auch beide drauf.

Unsere freundlichen Nachbarn durfte ich auch noch fotografieren.

Der Typ oben links heisst Junji. Ihm ging’s irgendwann nicht mehr so gut und er legte sich neben Isa ein bisschen hin.

Ohne den entsprechenden Kommentar wäre das Bild noch lustiger. Überhaupt fiel uns heute wieder auf, dass in der japanischen Kultur der Weg mindestens genauso wichtig ist wie das Ziel. In diesem Fall war der Weg das gemeinsame Picknick vor dem Hauptevent.

Das eigentliche hanabi sah dann ungefähr so aus:

Alles in allem war das ein sehr gelungener Event. Das Feuerwerk dauerte ganze 80 Minuten. Die Stimmung und die Atmosphäre waren super!

Pocari Sweat

August 9, 2008

Im Moment stehen wir vor einem echten Problem. Aufgrund der grossen Hitze gibt es hier in Tokyo tagsüber relativ wenig was man machen kann. Heute hatten wir die Idee der Hitze einmal an einem der vielen Pools eines Hotels hier in Tokyo zu entfliehen. Aber wir scheiterten an unserem eigenen gesunden Menschenverstand. 8’000 Yen (80 CHF) pro Person Eintritt und 1’000 Yen (10 CHF) pro Stunde für einen Liegestuhl… das ist dann doch etwas übertrieben!

Die hohen Temperaturen sind hier das eine; aber noch extremer ist die Luftfeuchtigkeit. Da sind wir doch froh, dass es hier an jeder Ecke einen Convenience Store gibt in denen man eine grosse Auswahl an kühlenden Getränken findet. So auch das verheissungsvolle Pocari Sweat. Eine Art Isostar…

Midtown Summer

August 3, 2008

Dieses Wochenende war nicht allzuviel los. Am Freitag hatten wir eine ganze Gang bei uns zu Hause zum 1. August Fondue! Aber die Wochenenden sind in letzter Zeit wegen der Hitze ziemlich anstrengend. Gestern schleppten wir uns auf eine kleine Walking Tour Richtung Azabu-Juban und Roppongi Midtown und entdeckten im Park von Midtown ein gratis Openair Kino! Die Liegestühle und Liege- und Sitzkissen waren leider alle schon reserviert, aber man konnte sich frei überall auf der Wiese ausbreiten. So beschlossen wir heute mit Decken und Kissen bewaffnet wieder dorthin zu gehen.

Hier die Wiese mit Ark Hills, Izumi Garden und Tokyo Tower im Hintergrund.

Die Stühle waren leider schon reserviert.

Das Openair Kino ist Teil einer Sommerkampagne des Midtown Areals. Nachdem wir unser Revier mit einer Decke markiert hatten, nahmen wir noch ein anderes Angebot in Anspruch: Füsse baden im nahen kleinen Flüsschen. Ziemlich friedlich und extrem zivilisiert. Man stellt sich an und sobald ein Platz frei wird bekommt man von einem der vielen „Poolboys“ ein Nümmerchen und zwei gratis Fecher. Auf dem Nümmerchen steht der zugewiesene Platz an den man schön eskortiert wird. Hier das Flüsschen:

Unsere Nachbarinnen am Posen.

Isa am Posen.

Mischa am Posen (das Käppi muss sein, da sich die Haare nicht mehr bändigen lassen).

Für den Main Event holten wir uns dann noch ein paar Snacks, etc. (alles erlaubt). Dann war die Experience aber dann doch wieder nicht so toll, weil der Sound dermassen leise war, dass man keine Chance hatte. Die Japaner störte das überhaupt nicht, weil die meisten wahrscheinlich kein Englisch verstehen und es gut zu lesende Untertitel gab. Naja, die Stimmung war schön und nach unserem kleinen Wiesenpicknick unter den (zwei sichtbaren) Sternen gings dann bald wieder nach Hause (nice try). Es geht halt doch nichts über eine vollkommerzialisierte Orange Experience.

Hawaii in Osanbashi

August 2, 2008

Letztes Wochenende schauten wir noch kurz in Yokohama beim Hawaii Festival vorbei. Die unklimatisierten Hallen des Osanbashi Piers, boten Platz für allerlei Shows und Essensstände. Wir schauten uns ein paar Hulashows an und verdrückten einen Avocado Burger und Cinamon Rolls.

Zuerst empfingen uns diese süssen Girls mit einem kleinen Tänzchen.

Draussenm durften dann die grossen Girls und das Publikum mitmachen.

Der Osanbashi Pier ist ziemlich eindrücklich. Wenn nicht gerade ein Hawaii Festival stattfindet, dient er als Passagierterminal, wenn grosse Schiffe aus Korea, China oder sonstwo ankommen.


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