Archiv für Oktober 2008

高尾山 (Takaosan)

Oktober 19, 2008

Heute früh war das Wetter wieder saumässig gut, sodass wir uns spontan zu einem Wanderausflug zum Mt. Takao entschieden. Reto, unser HR Boss, hat mir vor ein paar Tagen von seinem Familienausflug dorthin erzählt. Die Bewölkung nahm leider am Nachmittag dann etwas zu, aber es hat sich sehr gelohnt. Hier eine Auswahl der Impressionen.

Der Sessellift war lustig

Der Sessellift war lustig

1.5m bis zum Boden

Auf dem Sessellift: 1.5m bis zum Boden

It arrives soon...

It arrives soon...

Wandern auf Japanisch

Wandern auf Japanisch

Anfang November sollten die Blätter langsam orange und rot werden

Anfang November sollten die Blätter langsam orange und rot werden

Auf dem Weg zum Gipfel

Auf dem Weg zum Gipfel

Geschafft! 599m und 3cm ü. M.

Geschafft! 599m und 3cm ü. M.

Ohne Wolken würde man hier den Fuji sehen...

Ohne Wolken würde man hier den Fuji sehen...

-)

Und zum Schluss noch Mischa im Liliput Land :-)

Standard Tour

Oktober 19, 2008

Gestern war es wiedermal Zeit für die Standard Tour. Shibuya, Harajuku, Omotesando. Im schönen und warmen Herbst von Tokyo ist das immer eine gute Idee.

Zwischen Shibuya und Yoyogi Park

Zwischen Shibuya und Yoyogi Park

Baby Gap wird langsam immer interessanter (und teurer)

Baby Gap wird langsam immer interessanter (und teurer)

Omotesando by night

Omotesando by night

Napoli in Midtown

Oktober 19, 2008
Letzten Sonntag trafen wir uns endlich noch mit Barbara, die nach einem längeren Aufenthalt mit Sohn Yutaro schon fast wieder auf dem Weg nach Deutschland war. Wir genossen einen schönen Herbstabend mit Pizza auf der Terasse des edlen Napule in Tokyo Midtown.
Isa & Barbara

Isa & Barbara

Im Napule

Im Napule

Mishaです

Oktober 14, 2008

In den Büros von Japan wird viel geredet und gelästert, da ist man als Ausländer natürlich ein besonders gutes Ziel. Umso lustiger ist es dann zu erleben, wie man auf die japanische Bürobevölkerung wirkt. Nun, ich bin mir sicher, dass es viele gibt, die sich denken “was macht der eigentlich hier”, “der hat doch keine Ahnung”, etc. Aber grossmehrheitlich sind alle schon extrem nett hier im Büro. Das Beste an meinem Büroalltag ist, wenn ich mich mit meinen japanischen Kollegen austauschen und von ihnen lernen kann.

Mit einer Kollegin aus unserem Products & Services Bereich verbringe ich besonders viel Zeit. Sie klärt mich über allerlei japanische Eigenarten des Private Banking in Japan auf. Neulich hat sie in der Zeitung ein Bild entdeckt, dass sie an mich erinnert (?!). Sie hat es dann auch gleich ausgeschnitten, verschönert und eingescannt. Das Resultat sieht man hier. Sie weiss mittleiweile auch wie man Mischa schreibt.

Lustig, wie man von Arbeitskollegen gesehen wird...

Lustig, wie man von Arbeitskollegen gesehen wird...

Small Reunion

Oktober 14, 2008
Am Samstag war es endlich wieder soweit. Das Oktoberfest der Deutschen Schule Tokyo Yokohama öffnete seine Tore für einen schönen Nachmittag mit feinem Essen und Trinken und alten Freunden. So viele gleichaltrige Freunde von damals gab es aber leider nicht anzutreffen. Umso schöner Manri und Krisna zu treffen und ein bisschen über aktuelle Themen zu quatschen! Hier ein Foto des kleinen Klassentreffens des Abiturjahrgangs 1995 der Deutschen Schule Tokyo Yokohama. 6 Leute passten nie so einfach auf ein Foto.
Werdende Mütter in unterschiedlichen Stadien

Werdende Mütter in unterschiedlichen Stadien

Weekend escape

Oktober 5, 2008

Puh. Jetzt sind wir gerade vom Flughafen zurückgekommen. Und nun muss ich dann schon bald wieder ins Bett, um morgen fit für die Finanzkrise zu sein. Wir verbrachten ein schönes Wochenende in Hong Kong. Ich hatte Isa im August 2007 mal einen Gutschein vom Four Seasons Spa in Hong Kong geschenkt. Jetzt hat es endlich geklappt. Dank der Corporate Rate der Bank ist das auch für Normalsterbliche machbar. Am Donnerstag Nachmittag schlich ich mich aus dem Büro und düste mit Isa Richtung Narita. 4h 30min ging der Flug mit der JAL und ungefähr um 23 Uhr waren wir dann im schönen Four Seasons in Hong Kong.

Nach einem Starbucks Frühstück musste ich am Freitag dann noch kurz bei unseren Japanern im Büro vorbeischauen (ist ja direkt im gleichen Gebäudekomplex). Am Mittag wurde für uns noch ein Lunch im schönen China Club organisiert. Members Only. Aber wir wurden dank einem Arrangement von Arbeitskollegen von einem Kundenberater ausgeführt. Für den Rest des Tages stand dann Shopping auf dem Programm! Am Abend gings dann ab ins erste Spa Treatment. Ich liess mich massieren und Isa liess sich allerlei Masken und Cremes ins Gesicht schmieren. Später am Abend trafen wir uns dann mit einem guten Kollegen, seiner Freundin und einer weiteren Freundin, die wir auch schon in Tokyo trafen. Alles wunderbar.

erstmal die Shopping Strassen abchecken.

Am Freitag morgen: erstmal die Shopping Strassen abchecken.

Doppeldecker Tram

Doppeldecker Tram

Mit Anzug in den Ferien.

Mit Anzug in den Ferien.

30 die ersten im China Club.

Wir waren um 11:30 die ersten im China Club.

Apero in der "Tastings" Wine Bar

Apero in der "Tastings" Wine Bar

Mischa, Laura, Markus, Natalie, Isa

Mischa, Laura, Markus, Natalie, Isa

Eigentlich war am Wochenende ein Typhoon angesagt, aber ausser etwas Wind und einigen Schauern spührten wir nicht allzuviel. Am Samstag fuhren wir dann als erstes mit der berühmten Star Ferry rüber nach Kowloon und liefen ein bisschen rum. Es war aber mörderisch heiss und wir beschlossen ziemlich schnell, wieder nach Central rüberzufahren. Mehr Shopping und vor dem Dinner wieder unsere Spa Erlebnisse. Diesesmal gabs ein Back und Face (!) Treatment für mich und Pedicure für Isa. Zum Dinner buchten wir über den Four Season’s Concierge ein schönes Restaurant auf dem Peak. Ich war ja vor fast 20 Jahren schon mal oben, aber ich muss sagen, dass ist die brutalste Tramfahrt, die ich je erlebt habe. Das Teil fährt fast senkrecht nach oben. Naja, es lohnt sich. Die Aussicht ist spektakulär!

Die Aussicht von unserem Zimmer auf Kowloon

Die Aussicht von unserem Zimmer auf Kowloon

Starferry.

Star Ferry.

Skyline von Hong Kong Island.

Skyline von Hong Kong Island. Ganz rechts im Bild das Four Seasons.

Skyline mit Urlaubern.

Skyline mit Urlaubern.

Schöner Wohnen in Kowloon

Schöner Wohnen in Kowloon

Isa in Kowloon.

Isa in Kowloon.

Zurück In Hong Kong. Typische Strasse.

Zurück In Hong Kong. Typische Strasse. Im Habibi war das Dinner am Freitag Abend.

Der berühmte Escalator zu den Midlevels auf Hong Kong Island. Soho von Hong Kong.

Der berühmte Escalator zu den Midlevels auf Hong Kong Island. Soho von Hong Kong.

Wir nett vom Concierge im Four Seasons.

Wie nett vom Concierge im Four Seasons.

Peak Lookout Restaurant.

Peak Lookout Restaurant.

Peak Lookout mit vollen Bäuchen.

Peak Lookout mit vollen Bäuchen.

Dramatischer Ausblick vom Peak.

Dramatischer Ausblick vom Peak.

Isa.

Isa.

Mischa.

Mischa.

Mit Selbstauslöser. Niemand sonst war fähig die Kamera für einen Night Shot still zu halten.

Mit Selbstauslöser. Niemand sonst war fähig die Kamera für einen Night Shot still zu halten.

マナー (manner)

Oktober 1, 2008

“Manner” heisst es ja soviel wie “Betragen” oder “Benehmen”. In Japan wird dieses Wort vielfach eingesetzt und zwar in der schönen japanischen Silbenschrift Katakana als: マ (ma) ナー (naa). Vielfach einsetzbar weisst das Wort auf allerlei Situationen hin, in denen man sich so zu benehmen hat, dass man die anderen, oder allgeimein die Harmonie, nicht stört. Besonders als Schweizer ist das extrem Angenehm! In Japan ist man sich gewohnt, dass man darauf achtet sich nicht zu stören. Noch gut bei den Menschenmassen hier! Komisch nur, dass es unzählige Hinweise gibt, obwohl das “Betragen” nie ein Problem zu sein scheint.

Obwohl im Zug extrem selten jemand telefoniert, braucht es überall Schilder, spezielle Zonen in denen das Handy nicht mal eingeschaltet sein darf und verbale Durchsagen: “お客様にお願いいたします。優先席付近では、携帯電話の電源をお切りください。それ以外の場所では、マナーモード (manner mode) に設定のうえ、通話はお控えください。ご協力をお願いいたします。Please switch off your mobile phone when you are near the priority seat. In other area (sic), please set it to silent mode and refrain from talking on the phone.”

Nun gibt es seit April in der U-Bahn jeden Monat ein neues sogenanntes Manner Poster, auf denen auf verschiedene unachtsame Verhaltensweisen hingewiesen wird. Die Poster sind so gut, dass ich sie hier alle posten muss.

So eine Situation habe ich noch nie gesehen...

So eine Situation habe ich noch nie gesehen...

Ok das sieht man ab und zu, ist aber eher lustig als störend...

Ok das sieht man ab und zu, ist aber eher lustig als störend...

??? wie gesagt, niemand telefoniert...

??? wie gesagt, niemand telefoniert...

gulty as charged...

guilty as charged...

???

???

Leute mit grösserem Gepäck sieht man auch fast nie!

Leute mit grösserem Gepäck sieht man auch fast nie!

Und jetzt kommt noch der Neuste und Beste! Es gibt ein sehr amüsantes Buch mit dem Titel “You know you’ve been in Japan too long when…“. Einer der Sprüche aus diesem Buch heisst: You know you’ve been in Japan too long when… …you find yourself practicing golf swings with your umbrella on the train platform.” HA!!! Und hier ist der Beweis:

Einfach Spitze!!!

Einfach Spitze!!!

Na dann freuen wir uns doch schon auf das neue Poster im November!

PS: Noch ein kleiner Zusatz. In Japan sind ja nicht viele Dinge auf Englisch angeschrieben… Aber bei sowas lohnt es sich. Ich vermute insgeheim zielen die Poster insbesondere auf Ausländer ab. Ok, vielleicht der mit dem Regenschirm nicht unbedingt…


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