Archiv für September 2008

It was in September

September 30, 2008

Da wir schon lange nichts mehr publiziert haben, dachte ich, dass ich die Gelegenheit nutze, um noch ein paar Bilder des Familien Besuchs zu publizieren. An dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön an unseren Besuch! Es war ein super September 2008! Nächstes Wochenende sind wir in Hong Kong, da gibt’s dann sicher wieder neue Bildli. Hier also nochmal eine kleine Selektion vom September.

Zwar keine Japaner, aber alle mit dem Handy unterwegs (in der UBahn nach DisneySea)

Zwar keine Japaner, aber alle mit dem Handy unterwegs (in der UBahn nach DisneySea)

Ein schönes Haus, leider mit vier Familien

Ein schönes Haus, leider mit vier Familien

Beim alten Wohnort der Eckis in Tokyo

Beim alten Wohnort der Eckis in Tokyo

Im Komazawa Olymipic Park

Im Komazawa Olymipic Park

Auf dem Weg nach Harajuku

Auf dem Weg nach Harajuku

Ermüdet vor dem Prada Store (architektonisch interessant)

Ermüdet vor dem Prada Store (architektonisch interessant)

Die Ginzaline verschwindet in Shibuya im Warenhaus

Die Ginzaline verschwindet in Shibuya im Warenhaus

Der Ausbilck vom New York Grill in Shinjuku (Lost in Translation)

Der Ausbilck vom New York Grill in Shinjuku (Lost in Translation)

Vanessa mit Freundinnen in der Tokyo Midtown Mall

Vanessa mit Freundinnen in der Tokyo Midtown Mall

You, me & Dupree

You, me & Dupree

Pattern collection

September 24, 2008

Unter unseren Besuchern in den letzten zwei Wochen gab es einen super Fotographen (Roney)! So entstanden viele tolle Bilder. Unter anderem eine kleine Kollektion von Bildern mit interessanten Arrangements. Hier meine Sammlung aus der Kollektion.

Wishes on amulets

Wishes on amulets

Hotdogs japanese style

Hotdogs japanese style

Bulldog sauce

Bulldog sauce

Sake Fässer

Sake Fässer

Socken

Socken

Stickers

Stickers

Wishes in the wind

Wishes in the wind

Kare Raisu

Kare Raisu

Sushi

Sushi

Momo

Momo

Traumschiff Surprise

September 21, 2008

Gestern machten wie mit unseren Gästen den obligaten Ausflug nach Yokohama und erlebten per Zufall etwas Eindrückliches. Ein japanisches Kreuzfahrtschiff ankerte am Osanbashi Pier. Was wir nicht wussten war, dass das Schiff gerade zur Abreise fertig gemacht wurde. So erlebten wir direkt vom Pier aus die Abreise. Das Schiff war jetzt nicht gerade super Titanic mässig edel, aber wir bekamen alle auf einmal Lust auf eine Schiffsreise. Die Passagiere waren draussen an Deck versammelt, eine Band spielte, man trank Champagner… Einfach eine schöne Atmosphäre. Eine Dame neben uns hat sich vom Pier aus von ihren Eltern verabschiedet. Auf Anfrage von Mischa, verriet uns die Dame, dass sich das Schiff auf eine zweitägige Reise auf irgendeine japanische Insel begibt. Kurz vor dem Losbinden des Schiffs warfen die Passagiere Papierbänder rüber aufs Pier, in der Hoffnung ein Verwandter oder Freund fängt das andere Ende. So ist man verbunden, bis zum letzten Moment wenn das Papierband reisst wenn das Schiff wegfährt. Wir waren dann auch prompt mit einem roten Band mit einer uns unbekannten Japanerin auf dem Schiff verbunden. Sie und wir freuten uns extrem und man winkte sich freundlich und herzlich zu…

Hier die Asuka II on der Abendsonne im Hafen von Yokohama.

Die Passagiere an Deck mit den ersten Papierbändern.

Das Deck und die Papierbänder.

In allen Farben.

Und losgeht’s auf die Reise.

Goodbye.

Das rote Papierband blieb uns noch.

Don’t mess with the locals

September 17, 2008

Heute in der Bahn das Bild unten… In Japan ist man sehr darauf bedacht sich ja nicht gegenseitig zu stören. Macht auch Sinn bei dem Platzmangel. Aber, dieses Bild ist doch etwas offensichtlich gegen Ausländer wie mich gerichtet. Japanische Zeitungen kann man in der Rush Hour viel besser lesen, da man die Zeitung schön lang falten kann (man liest ja bekanntlich von rechts nach links und von oben nach unten). Westliche Zeitungen brauchen Platz… Also: don’t mess with the locos (äh locals)!

H&M frenzy

September 16, 2008

Während es an den Börsen bergab geht, hat wenigstens der H&M in Tokyo Hochkonjunktur. H&M gibt es ja gefühlte 20 Jahre in Europa… aber Japan scheint nicht nur für Schweizer Privatbanken ein Markt mit hohen Eintrittsbarierren zu sein. Nach langen Jahren ohne H&M wird der Markt jetzt endlich von H&M erschlossen. Und zwar mit einem Big Bang. Der erste von 3 Stores machte letztes Wochenende in Ginza (Prime Shopping Location) auf. 2 weitere folgen dieses Jahr noch in Shibuya und Harajuku. Heute schauten unsere Gäste in Ginza vorbei und siehe da: an einem Dienstag mitten am Tag: eine Warteschlange über sage und schreibe mehere hundert Meter (um mehrere Blocks). Hier ein Eindruck von der Warteschlange heute in Ginza…

Und hier die Baustelle in Harajuku mit der Aufschrift “Finally, Harajuku will be perfect.” (Modesty! Always works in Japan).

Mischa freut sich schon aufs Shopping. Aber: da wir noch nie drin waren und bestimmt auch nicht so lange anstehen, bleibt die Frage noch offen, ob die Hemden und Pullis auch der Grösse XL zu kurz sind für Mischa (wie bei allen anderen westlichen Läden hier).

All Ears!

September 14, 2008

Endlich sind unsere Gäste angekommen. Am Freitag hat Mischa freigenommen und am Montag ist ein Feiertag. Für alle also 4 Tage volles Tokyo Programm. Um die Menschenmassen zu umgehen, dachten wir, dass es besser ist am Freitag beireits ins DisneySea zu gehen. Wir verbrachten einen sehr schönen Tag im Park. Eindruck Nummer 1: wenn Du im DisneySea keine Öhrchen auf dem Kopf hast, bist Du in der Minderheit. Das hat Vanessa schnell gemerkt und sich ein paar Öhrchen gekauft.

Überhaupt verkleiden sich die Japaner im DisneyLand und Sea extrem gerne. Wie hier mit diesen Tigertails.

Der Standard. Mickeyohren Haarreif.

Harro.

Peasuuuuu. Sobald ein Foto gemacht wird, schnellt die Hand mit dem Peacezeichen nach oben! Unsere Cultural Awareness Lehrerin sprach von “Cultural Programming”.

Am Abend ist im Medeteranian Harbour die Stimmung besonders schön.

Und zuguterletzt durfte ich Vanessa’s Öhrchen auch noch tragen!

Look Alike

September 7, 2008

In meinem hohen Alter bekomme ich ja selten Komplimente. Aber gestern bekam ich ein indirektes. Meine Arbeitskollegin und alte Bekannte (sie wohnte in den 90ern im gleichen Haus wie wir) Jumi lud uns gestern Abend zur “James Bond” Theme Pary ein. Jumi und ihre Freundinnen feierten an diesem Abend eine Reihe von Geburtstagen und einen Abschied. Als ich zur Tür reinkam, war Jumi dermassen erstaunt und glücklich mich zu sehen (“nei ich glaub’s nöööd”), dass ich dachte da kann was nicht stimmen. Die Sache hat sich dann ziemlich schnell aufgeklärt. Jumi dachte ich wäre Nico! Thanks for the compliment. Hat wohl was mit meinen zurückgegelten Haaren zu tun. So schlimm war’s dann doch nicht, dass ich es war. Hier der Nico-Look-Alike und Jumi.

Und hier noch ein weiteres Partypic. Von links nach rechts: Elsa, Mark, Mariko, Isa.

SUICA (スイカ)

September 4, 2008

Tokyo hat ein interessantes Transportsystem. Neben den privaten und öffentlichen U-Bahnen gibt es ein ausgeprägtes Netzwerk an öffentlichen und privaten überirdischen Bahnen. Dabei ist das Ticketingsystem interessant. Während bei uns im Nahverkehr das Prinzip der Selbstkontrolle gibt, gibt es in Tokyo ein ausgeklügeltes und vollintegriertes Ticketsystem bei dem für jede Strecke genau abgerechnet wird.

Früher musste für jede Strecke ein Ticket gelöst werden. Das Umsteigen von einer privaten auf eine öffentliche Bahn zum Beispiel war so ziemlich umständlich. Dann gab es Abos und Mehrfahrten Karten usw. Aber: der richtige Durchbruch kam aber mit den IC Karten. Diese Karte muss man nicht mühsam aus dem Portemonnaie neben, sondern man lässt sie einfach darin und berührt mit dem Portemonnaie das Ticketgate. Der richtige Betrag wird abgebucht und die Karte kann jederzeit wieder aufgeladen werden.

Es gibt mehrere Anbieter solcher Karten mit denen man auf allen Bahnen fahren kann. Der wichtigste Anbieter in Tokyo ist die Japan Railway company, mit der sogenannten SUICA. Mit dieser Karte kann man in diversen Geschäften und an Automaten bequem zahlen. Wie das Cash Management System funktioniert, weiss ich ehrlich gesagt nicht genau. Wenn ich in Osaka mit meiner in Tokyo aufgeladenen Karte eine Bahnfahrt mache, wie wird das dann verrechnet. Es muss in Tokyo einen riesen Suica Cash Topf geben, den alle anzapfen können… Unten die typischen Ticket Gates.

Und so funktionierts. Touch and go.

Matsuri

September 1, 2008

Im Sommer gibt es nicht nur viele Feuerwerke in Japan, sondern an jedem Wochenende irgendwo ein Masturi. Matsuris sind japanische Festivals, die sich meistens um einen Shinto Shrine oder um ein bis zwei “main events” denen zum Beispiel traditionelle Tänze vorgeführt werden. Das Drum-Herum ist aber wie beim zürcher Knabenschiessen hier auch wichtiger als der main Event. Man isst sich durch die vielen Essstände, die für diese Festivals typisches Essen anbieten. Witzigerweise sehen alle Stände ähnlich aus. Nämlich so:

Hier ist eine Auswahl der typischen Matsuri Gerichte zu sehen. Und hier kann man mehr erfahren.

Lustig sind aber auch die speziellen Spiele, besonders für die Kleinen. Es gibt hier auch das traditionelle Büchsenwerfen, aber interessant ist zum Beispiel Goldfisch fischen! Hier müssen die Kleinen versuchen mit einem “Netz” aus Papier einen Fisch zu fangen, ohne das Netz kaputt zu machen. Jeder Versuch kostet einen kleinen Betrag. Falls man einen Fisch fängt, kann man diesen selbstverständlich behalten. Ich weiss nicht ob das in der Schweiz mit dem neuen Tierschutzgesetz noch möglich wäre.

Underground Parking

September 1, 2008

In Japan ist ja bekanntlich der Platz knapp. Es wird auf kleinstem Raum gelebt und Platz gespart wo es nur geht. So auch bei den Parkplätzen. Die meisten Parkgaragen in Tokyo sind vollautomatisiert. Das heisst man stellt sein Auto in einen Lift und das Auto wird automatisch “versorgt”. Diese Art von Automatik ist aber auch bei Privathäusern üblich. So etwa bei uns. Wir waren immer erstaunt, dass es bei uns nur Platz für 4 Autos hat. Aber: die Autos befinden sich auf einer Art hochfahrbarem Gestell im Boden. Das heisst, wenn ich meine Parkplatznummer eingebe, fährt das ganze Gestell inkl. Autos, die darauf stehen hoch und mein Auto kommt zum Vorschein. Unter diesen 3 Audis, gibt es noch mehr Autos.

Jetzt kommt aber der Hammer. Das Ganze gibt es jetzt auch für Fahrräder!!! Gesehen gestern in Jiyugaoka. Eine Anlage, bei der man überirdisch sein Velo in eine Art Lift stellt und das Velo danach unterirdisch von einem Robotersystem abgestellt wird. Hier der Lifteingang.

Und unterirdisch sieht es dann so aus wie auf diesem Bild unten.


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